Iran im Namen des Fortschritts – aus Nomaden Obdachlose


die Polizei hat ganze Arbeit geleistet – hier fanden Kinder Unterschlupf

Die Region Sistan-Balutschistan gehört zu den ärmsten im Iran. Deshalb ziehen Jahr für Jahr Familien mit ihren Kindern an den Rand der Hauptstadt Teheran, wo sie an geeigneten Plätzen ihre Zelte aufschlagen. Von dort durchstreifen die Kinder und die Großen die Müllhaufen, um etwas zu finden, oder sie spielen Musik auf der Straße, um so etwas Geld zu verdienen. Die Antwort der Behörden darauf bestand bislang darin, die Kinder einzusammeln, in ein Camp nach Waramin zu schicken, und dann außer Landes nach Pakistan zu verschicken, mit der Behauptung, sie seien keine Iraner. Mit viel Mühe gelang es den Familien, die Kinder wieder in ihr Heimatland zu holen. Auch jetzt wieder ging die Polizei gegen solche Zeltsiedlungen vor, zerstörte die Zelte und die Schlafsäcke, so dass sie die Menschen zu Obdachlosen machten. Sohre Sayyadi, eine Aktivistin des Vereins Kuscha (Kanun-e farhangi-ejtema‘i-ye kudakan-e kar), hat in einem offenen Brief an die iranische Nachrichtenagentur ILNA auf diese Übergriffe hingewiesen, und die Agentur hat die Meldung sogar veröffentlicht.


Die Armen verfolgen statt die Armut zu beseitigen – auch in Europa ein beliebtes Vorgehen

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Bafq (Iran): Streik und Proteste gehen weiter


Die Proteste gegen die Inhaftierung streikender Arbeiter und ihrer Unterstützer in Bafq gehen weiter. Jetzt haben Streikende und Angehörige von einigen der Inhaftierten einen Sitzstreik vor der obersten Behörde der Stadt Bafq eröffnet, wie auf dem Foto zu sehen sind. Auch fünf Mitglieder des Stadtrats sind dabei. Es wird sich zeigen, wie die übergeordneten Behörden auf diesen recht geschlossenen Widerstand reagieren.

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Iran: Wie praktiziert man Apartheid in Bergwerken?


Hodschatoleslam Seyyed Yussef Tabataba‘i-Neschad

Der Freitagsprediger der iranischen Stadt Isfahan, Hodschatoleslam Seyyed Yussef Tabataba‘i-Neschad, hat ein ernstes Problem gefunden.
Wenn an der Uni in Isfahan Frauen im Bereich Bergbau-Ingenieurswesen studieren, dann können die ja nicht in der Stadt Isfahan arbeiten:
„Haben wir etwa ein Bergwerk in der Stadt? Wo gibt es Bergwerke? In der Wüste. Denken wir mal ein bißchen darüber nach. Dann müssen wir getrennte Bergwerke für Männer und Frauen einrichten, oder sollen die sogar im Bergwerk zusammen arbeiten? Wir können doch nicht für beide getrennte Bergwerke führen. Wir können doch keine speziellen Bergwerke für Frauen einrichten, oder Mann und Frau in den Bergwerken durch schwarze Vorhänge trennen!“
Ja, der Mann hat echt Probleme. Wie man sieht, benötigt der Iran keine ISIS und keine Kaida, er hat selbst genügend … von der Sorte.

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Bafq (Iran): Streikende verhaftet, trotz Kritik des Freitags-Imams


5000 Streikende in Bafq

In der Stadt Bafq, wo Tausenden von Grubenarbeitern wegen der drohenden „Privatisierung“ des örtlichen Bergwerks protestiert haben und über ein Dutzend Arbeiter verhaftet wurden, hat sich die Lage verschärft. Der Freitagsprediger von Bafq, Seyyed Dschawad Soleymani, wies in einer öffentlichen Erklärung darauf hin, dass er in seiner Zeit im Gefängnis des Schahs nicht so schwierige Situationen durchgemacht habe wie jetzt. Er merkte auch an, dass er vom Religiösen Führer eingesetzt sein, ein Hinweis auf die Machthaber, dass sie sich mit diesem anlegen, wenn sie ihn auch verhaften wollen.


Seyyed Dschawad Soleymani, Freitagsprediger von Bafq

Offensichtlich haben sich die Angehörigen der inhaftierten Arbeiter sowie die Streikenden an den Geistlichen gewandt, um ihn um seine Unterstützung zu bitten. Trotz seiner deutlichen Kritik an den Machthaber der Region Jasd, die für die Verhaftungen verantwortlich sind, kam es wenig später zu fünf weiteren Verhaftungen. Sogar der Vorsitzende des Stadtrats von Bafq, Mohammad Hassan Taschakkori, war unter den Verhafteten, wie Mohammad Abbassi Bafqi, der Sprecher des Stadtrats, gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur ILNA bestätigte.

Die Schizophrenie des Gottestaats
Diese zusätzlichen Verhaftungen bedeuten einen Schlag ins Gesicht für den Geistlichen, der sich für die Arbeiter ins Zeug gelegt hat. Trotzdem sind sie geschehen. Sie offenbaren das Dilemma, in dem der Religiöse Führer Ajatollah Chamene‘i und sein Umfeld stecken. Einerseits benötigen sie vor Ort die Unterstützung der Bevölkerung, denn wenn die Geistlichen in der leeren Moschee predigen, ist ihr Einfluss auf die Bevölkerung denkbar gering. Andererseits müssen die Machthaber ihre bewaffneten Unterstützer – zum Beispiel unter den Pasdaran – finanziell willig halten. Dies ist angesichts der noch immer niedrigen Erdölpreise nur möglich, indem der Außenhandel in Form eines Schmugglerkartells betrieben wird, bei dem die Beteiligten entsprechende Anteile bekommen. Andererseits werden noch nicht ruinierte Staatsbetriebe als Beute betrachtet, die man unter den Anhängern unter dem Vorwand der „Privatisierung“ verteilen kann. Das geht solange, bis alles „privatisiert“ ist. Hier kommen die gleichen Machthaber in Konflikt mit der Lokalbevölkerung, der die Arbeitsplätze wichtiger sind. Und deshalb untergraben sie sogar die Autorität des höchsten lokalen Geistlichen, denn erst kommt das Fressen, dann die Moral.

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Iran: Simin Behbahani gestorben


Simin Behbahani

Die bekannte iranische Ghasel-Dichterin Simin Behbahani ist letzte Woche verstorben und wurde am vergangenen Freitag, den 22. August 2014, auf dem Beheschte-Sahra-Friedhof in Teheran begraben. Die Dichterin, die zu Schahzeiten völlig unpolitisch auftrat und viel Wert auf ihr Äußeres legte, behielt diesen Zug auch bei, als das islamistische Regime unter Ajatollah Chomeini und seinen Nachfolgern die Frauen in schwarze Säcke stopfen wollte.


Die Frau in der braunen Kleidung rechts vorne ist Simin Behbahani

Nach und nach nahmen ihre Gedichte politischen Charakter an, sie beteiligte sich sogar an Demonstrationen. Im Ausland hat sie es stets abgelehnt, islamistisch gekleidet aufzutreten.


nachdenklich

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Iran: Die schwarze Flagge in Kurdistan


iranisch-kurdische Grenzprovinzen

Schahu Hosseini, ein Vertreter der Demokratischen Partei Kurdistans im Iran, hat in einem Interview zum Auftauchen von Anhängern der islamistischen Organisation ISIS (Islamischer Staat im Irak und in Syrien) im iranischen Kurdistan Stellung genommen.
In diesem Interview, das unter anderem am 23. August 2014 von gooya-news veröffentlicht wurde, erklärt Schahu Hosseini, dass in letzter Zeit kurdisch gekleidete Anhänger der ISIS in kleinen Gruppen von 5-6 Personen auf Motorrädern in Sanandadsch, auf dem Basar von Bane, in verschiedenen Dörfern der Bezirke Bane, Saqqes und Dschawanrud mit den schwarzen Fahnen der ISIS gesehen wurden. Auf den Fahnen stand die Aufschrift La-illaha-ila-llah, der als solcher nichts Spezifisches für die ISIS ist, sondern ein Teil des islamischen Glaubensbekenntnisses darstellt. Zudem riefen diese Personen Parolen gegen die Demokraten und gegen die Gegner eines islamistischen Staates. Die Motorradfahrer auf dem Basar von Bane hatten nicht einmal ihr Gesicht verhüllt, wurden aber nicht erkannt. Da die iranischen Sicherheitskräfte nicht eingriffen und nicht einmal Nachfragen bei den Augenzeugen durchführten, ist die kurdische Bevölkerung stark verunsichert. Einerseits weiß man vom brutalen Vorgehen der ISIS gegen Kurden in Syrien und im Irak, wo Gegner der ISIS mit dem Schwert geköpft wurden, andererseits weiß man nicht so Recht, ob nicht die iranischen Pasdaran oder einer der Geheimdienste dahinter stecken, da die Untätigkeit der iranischen Behörden offenkundig ist. Daher hütet sich jeder, etwas zu sagen. Dadurch gibt es aber auch keine Möglichkeit zu erfahren, ob diese Motorradfahrer Einheimische sind oder aus anderen Staaten kommen. Und keiner weiß, ob diese Leute Waffen mit sich führen. Wenn, dann sind sie nicht offen sichtbar.

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Iran: Sondereinheit der Polizei gegen Grubenarbeiter

Im Eisenerzbergwerk von Bafq protestieren die Arbeiter schon seit längerem gegen die geplante Privatisierung, die in ihren Augen zu Massenentlassungen führen wird. Der iranische Minister für Kooperativen, Arbeit und Wohlfahrt Ali Tabi‘i hatte früher erklärt, die Arbeiter hätten Recht mit ihrer Forderung und ihnen dürfe kein Härchen gekrümmt werden. Das scheint nicht die Auffassung der Machtorgane zu sein. So wurden am 19. August 2014 zwei aktive Arbeiter verhaftet, worauf über 5000 Arbeiter in Streik traten, um ihre Freilassung zu fordern. Darauf wurde eine Sondereinheit der Polizei eingesetzt, die am Mittwoch, den 20. August, weitere 16 Arbeiter verhaftete, um den Streik zu brechen.

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Atom-Macht Iran in den Kartoffelfeldern

Folgende Fotos stammen von der staatlichen iranischen Presseagentur ISNA. Sie zeigen die Kartoffel- und die Knoblauchernte im heutigen Iran. Während auf Manövern die neuesten Raketen präsentiert werden und die vorige Regierung ständig von der Entwicklung der iranischen Atombombe schwärmte, sehen wir hier, dass die Regierung nicht nur ein Heer von Arbeitslosen geschaffen hat, sondern dass sie die Bevölkerung in einer derart verelendeten Lage hinterlassen hat, dass trotz der hohen Arbeitslosenzahl auf den Feldern sogar Kinder arbeiten! Nicht, dass die Erwachsenen nicht arbeiten könnten, ganz im Gegenteil, die Armut ist so groß, dass auch die Kinder arbeiten müssen, damit die Familie überlebt.


Bis hier Bilder aus der Kartoffelernte, hier unten wird Knoblauch geerntet:

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Iran: Der OB von Teheran braucht bewaffneten Berater


Dr. Ali Mohammad Na‘ini, jetzt OB-Kulturberater – die seriöse Variante

Mohammad-Bagher Qalibaf, der derzeitige Oberbürgermeister von Teheran, der auch schon fürs Präsidentenamt kandidierte, denkt an seine Zukunft. Das hat er auch schon früher getan, als er durch seine undurchsichtige Vergabe von Aufträgen dafür sorgte, dass staatliche Geldbeträge in Form von lukrativen Aufträgen in dunkle Kanäle flossen, von wo sich leicht etwas abzweigen ließ. Korruption hat allerdings den Nachteil, dass man bei einem Machtwechsel an der Spitze schnell zum Bauernopfer wird und plötzlich vor Gericht steht. Deshalb sorgt Qalibaf vor.


Pasdar-Befehlshaber Ali Mohammad Na‘ini, die bewaffnete Version

Er hat jetzt den Pasdaran-Befehlshaber Dr. Ali Mohammad Na‘ini zu seinem Kulturberater gemacht. Da sieht man mal, dass Korruption im Iran inzwischen schon Kulturrang genießt, wahrscheinlich wird sie bald in die Liste des Kulturellen Welterbes der UNESCO aufgenommen.


Ali-Mohammad Na‘ini, symbadisch privat, so die iranische Auflage von Mappus

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Iran: Wenn die Waffenträger den Ton angeben

Pirus Ardschmand, der Generaldirektor der iranischen Musikbehörde, spricht sich gegen die Geschlechterapartheid bei Konzerten aus.
Er weist darauf hin, dass die Initiative, Konzerte für Männer und Frauen getrennt aufzuführen, nicht vom iranischen Kultusministerium ausgeht, sondern von den „Sicherheitskräften“, die diesen Plan ins Leben gerufen haben.
Pirus Ardschmand erklärt gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur ISNA, dass eine solche Trennung der Geschlechter unter den Konzertbesuchern gegen die iranischen Familientradition verstößt, da die Ehepartner und Familien traditionell Konzerte gemeinsam besuchen.
Seine Worte sind klar: „Wenn es darum geht, in den Konzerten eine Geschlechtertrennung zu praktizieren, werden wir überhaupt keine Konzerte mehr veranstalten.“
Er hält auch nichts davon, „Sicherheitskräfte“ bei den Konzerten aufzustellen, um diese Verbote durchzusetzen.
Man darf annehmen, dass er bald aus seinem Posten entfernt wird, aber der Mann hat Mut.

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Iran: Apartheid in der Musik

Mohsen Yegane wollte in Urumijeh (iranische Provinz West-Aserbaidschan) ein Konzert geben. Diesmal war es nicht die Provinzbehörde des Ministeriums für Kultur und Religiöse Aufklärung (Erschaad), sondern die sogenannten Sicherheitskräfte, die das Konzert platzen ließen. Sie verlangten nämlich, dass das Konzert zweimal aufgeführt werden solle, einmal für Männer, einmal für Frauen, um auf diesem Weg die Apartheid des islamistischen Regimes durchzusetzen.

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Iran: knappes Wasser

Hamid-Resa Dschanbas, der Leiter der iranischen Wasserbehörde, hat heute gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur „Fars“ erklärt, dass der Trinkwassermangel im Iran immer größer wird. In den Städten Kerman und Isfahan ist der Bedarf größer als die Produktion, in Teheran halten sich Verbrauch und Herstellung gerade noch die Waage, in der Provinz Semnan gibt es Orte, wo nur 20 Minuten am Tag Wasser in der Leitung ist. Als Ursache für den Wassermangel wird ausbleibender Regen und sinkende Grundwasserpegel angegeben, ob das stimmt, ist eine andere Frage.

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Iran: Todesstrafe

In Schiras wurden heute, den 4. August 2014, drei Männer hingerichtet, die wegen bewaffneter Überfälle zum Tode verurteilt worden waren.

Obwohl diese drei unter der Bevölkerung Angst und Schrecken verbreitet hatten, war die Bevölkerung bestrebt, zum Zeitpunkt der Hinrichtung abwesend zu sein.

Als die Hinrichtungen in den Stadtteilen im Norden der Stadt Schiras angekündigt wurden, zogen es viele vor, die Haustüren zu schließen und zu verschwinden, damit sie nicht gezwungen werden können, der Hinrichtung zuzuschauen.


Die Volksmassen halten Abstand – wer weiß, wen die Henker morgen schnappen…

Auch hier gilt wieder: Die Kleinen hängt man, die Großen befördert man zum General.

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Iran: Die Revolutionäre als „Boss“

Am Sonntag, den 27. Juli 2014, fand in der Firma „Sahand-e Asar“ in Kermanschah ein Protest der Arbeiter statt, die sechs Monate lang ihren Lohn nicht erhalten hatten.
Zuvor hatten die Arbeiter sich ans Gericht gewandt, wo sich der Arbeitgeber verpflichtet hatte, durch Verkauf einiger Maschinen den Lohnrückstand zu begleichen. Dies geschah aber nicht.
Als der Arbeitgeber dann den Arbeitern sagte, er habe kein Geld, sie zu bezahlen, wurden einige von ihnen wütend und zerschlugen ein paar Maschinen, die zum Zerkleinern von Steinen eingesetzt werden.
Danach versammelten sich hundert Arbeiter vor dem Sitz des Gouverneurs in Kermanschah und forderten seine Intervention. Anschließend zogen sie zur Staatsanwaltschaft, damit diese ihnen zu ihrem Recht verhelfe.
Ein beachtliches Detail am Rande: Die Firma „Sahand-e Asar“ gehört den iranischen Revolutionswächtern, den Pasdaran.

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Iran: Indien begleicht die Erdölrechnung

Zur Zeit des Embargos gehörte Indien zu den Ländern, die iranisches Erdöl importierten. Bezahlen konnten sie nicht – höchstens in Rupis, weil ja die internationalen Sanktionen galten. So haben sich die Schulden Indiens gegenüber dem Iran angehäuft, und die werden jetzt beglichen. Nicht in bar, sondern mit Ware, mit Stoffen und Fäden, namentlich aus Baumwolle. Das hat dazu geführt, dass der iranische Textilsektor, der selbst auch Stoff und Fäden herstellte, zusammengebrochen ist und zahlreiche Firmen schließen mussten. Für die Schmuggelbrüder, die Pasdaran, mag das kein Schaden sein, aber so führt die Wirtschaftspolitik trotz eines Präsidentenwechsels weiter zu einer Zunahme der Arbeitslosigkeit. Denn die Macht der Pasdaran tastet auch kein Hassan Rouhani an.

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