Klima-Kapriolen im Iran

In der ersten Januarwoche wurde der Iran von heftigen Niederschlägen heimgesucht. Temperaturen bis – 17°C und Schnee im Norden, Regen im Süden und Osten. Nach Angaben von Hossein Bagheri, dem Direktor des staatlichen Instituts für Katastrophen und überraschende Ereignisse (Setad-e Havadeth Va Savaaneh Gheyr-e Muteraqqebe), starben in der ersten Nacht acht Menschen an Erfrierung, 40.000 Menschen in 18 Provinzen blieben im Schnee stecken. Die Pasdaran, Bassidschi (Freiwilligenmiliz) und die Armee mussten eingesetzt werden, um den Steckengebliebenen zu helfen und sie in Schulen, Moscheen und anderen provisorischen Unterkünften unterzubringen.
Zahlreiche Autobahnen und Landstraßen sind nicht mehr befahrbar. In vielen Provinzen herrscht Mangel an Gas. Viele Inlands- und Auslandsflüge wurden gestrichen. Schulen und Behörden sind geschlossen.
Selbst in Wüstenstädten wie Tabas hat es geschneit, für die meisten Bewohner wohl das erste Mal in ihrem Leben.



Man braucht ja die Atombombe, da kann man sich keine Schneeräumfahrzeuge leisten…

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