Achter März im Iran: den Frauen die Peitsche

Wie die iranischen Webseiten asre-nou.net und www.peiknet.com berichten, standen mehrere engagierte Frauen vor dem Revolutionsgericht in Teheran, weil sie ihre Solidarität mit den Frauen gezeigt hatten, die am 8. März 2007 in Teheran eine Veranstaltung zum Tag der Frau abhalten wollten. Die Behörden ließen die Veranstaltung damals nicht zu und verhafteten die Frauen. Als deren Gerichtsverhandlung stattfand, begehrten mehrere Frauen Einlass zur Verhandlung. Nicht nur, dass man ihnen die Beobachtung des politischen Prozesses verwehrte, sie selbst wurden dazu noch wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ angeklagt und verurteilt.

Am 20. April 2008 verurteilte die 13. Abteilung des Revolutionsgerichts von Teheran Nasrin Afzali zu 10 Peitschenhieben und 6 Monaten Gefängnis, für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Nahid Ja‘fari erhielt 22. April 2008 vom selben Gericht die gleiche Strafe, die Studentin der Sozialwissenschaften, Zeynab Peyghambarzade, wurde am 29. März von der
16. Abteilung des Revolutionsgerichts von Teheran zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt, zuvor war sie für zwei Semester vom Studium ausgeschlossen worden, und Marziye Langarudi erhielt schon im Februar 2008 ihre Strafe: 10 Peitschenhiebe 6 Monate Gefängnis, zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

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