Bestrafung am 1. Mai in der Islamischen Republik Iran

Bei dem Regime der Mullahs wurde seit Beginn der Revolution immer wieder gesagt: „Unsere Arbeiter sind unsere Herren. Ohne sie kann eine Gesellschaft sich nicht entwickeln. Deswegen müssen wir diese Menschen respektieren und auf ihre Rechte achten.“ Aber in der Realität hat die Isalmische Regierung bis heute nicht ein einziges Mal die Genehmigung dazu erteilt, dass die Arbeiter den 1. Mai feiern können.

Trotzdem fanden die Arbeiter im ganzen Iran, besonders in Teheran und Kurdistan immer Wege, den 1. Mai zu feiern. Z.B. in geschlossenen Räumen, im Gebirge, bei Versammlungen in Parks, etc. Die Arbeiter, die letztes Jahr bei den Feiern zum 1. Mai festgenommen worden waren, sind immer noch im Gefängnis. Manche wurden mit Peitschenhieben bestraft, einer von ihnen wurde zum Tod verurteilt. Derzeit versuchen Menschenrechtsorganisationen diese Hinrichtung zu verhindern.

Am letzten Freitag, den 25. April, haben sich ungefähr eintausend Arbeiter mit ihren Familien im Tschitgar – Park, 15 km von Teheran entfernt, versammelt, um zu feiern. Sofort kamen Polizeihundertschaften um diese Versammlung aufzulösen. Die Arbeiter und ihre Familien mussten den Park verlassen.

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