Schraubenindustrie im Iran vor dem Aus

Ein Privatunternehmer, Ahmad Bonyan, der im Iran Schrauben und Muttern produziert, hat davor gewarnt, dass dieser Industriesektor über kurz oder lang bankrott gehen würde und die Beschäftigten dann auf der Strasse stünden. Viele Unternehmen hätten in den letzten Jahren schließen müssen, weil sie mit der billigen Importware aus China nicht konkurrieren könnten. Der Unternehmer sieht das Problem in der mangelhaften Unterstützung der Industrieproduktion in seiner Branche seitens der iranischen Regierung und den zu bereitwilligen Importen staatlicher Unternehmer aus dem Ausland.

Anmerkung: „Staatliche Unternehmen“ im Iran bedeutet nicht nur Wirtschaftsunternehmen des Staates sondern auch die (Import-)Unternehmen der Revolutionswächter oder Geheimdienste, mit im Vergleich zur Privatwirtschaft besonderen Möglichkeiten was Zollformalitäten angeht bis hin zu eigenen Häfen.

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