Archiv für Juli 2008

Fussballnationalmannschaft der Frauen im Iran – Islamische Frauenfussballkleidung





Mit dieser Kleidung müssen die Frauen im Iran trainieren sowie im In- oder Ausland gegen gegnerische Frauenmannschaften spielen.

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Kurdistan ist mit Farsad


Farsad Kamangar ist Lehrer. Er wurde im Februar 2008 als „Mohareb“ (Kämpfer gegen Gott) zum Tode verurteilt. Jeder, der gegen das Molla-Regime kämpft, kann mit diesem Vorwurf verfolgt werden. Farsad Kamangar wurde vorgeworfen, Mitglied der PKK zu sein, was freilich nicht bedeutet, dass dies zutrifft. Das Todesurteil wurde laut Angaben von amnesty international vom 11. Juli 2008 durch den Obersten Gerichtshof des Irans bestätigt (AI Index MDE 13/094/2008).

Das Besondere ist, dass ein Teil der Bevölkerung sich jetzt – nach Jahrzehnten! – wieder traut, für die Freilassung der politischen Gefangenen auf die Straße zu gehen, wohl wissend, dass auch ihnen die Inhaftierung droht.

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Naturschauspiel im Südiran

Maargon-Wasserfall, 130 km von der Stadt Schiraz entfernt

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19. Jahrestag der Ermordung von Abdul Rahman Ghassemlou (DPK-I)

Die Nachrichtenagentur Mokrian hat berichtet, dass am 12. Juli 2008 die kurdische Bevölkerung der Städte Mahabad, Saghez, Oshnavia und Bukan, sowie in weiteren Städten von Iranisch-Kurdistan gestreikt hat: die Geschäfte blieben geschlossen und die Taxis und Busse fuhren nicht.

Dies geschah als Protest gegen die iranische Regierung, anläßlich des 19. Jahrestages der Ermordung von Ghassemlou, dem ehemaligen Vorsitzenden der Demokratischen Kurdischen Partei (Iran).

Die letzte Nachricht aus der Stadt Saghez besagt, dass sämtliche Geschäfte des Basars, alle Passagen und Handelszentren sowie die Geschäfte der grossen und kleinen Strassen geschlossen blieben. Dies galt nicht nur für den Stadtkern sondern ebenso für Geschäfte am Stadtrand. Saghez stand weitgehend still. Lediglich Sondereinheiten der Polizei waren an verschiedenen Stellen der Stadt zu sehen.

Tage vor dieser Aktion hatten Polizeieinheiten die Geschäftsbesitzer bedroht, damit sie nicht an diesem Streik teilnehmen. Die dennoch starke Beteiligung an diesem Streik vor allem in Saghez hat eine grosse Bedeutung. Saghez ist eine bevökerungsreiche Stadt und ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum in der Region. Der Basar von Saghez umfasst Hunderte von Passagen und Handelszentren und hat überregionale Bedeutung durch die Tatsache, dass er überdacht ist.

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Erdgas – das Gift der Armen

Während der Export von Erdöl und Erdgas dem iranischen Regime laufend hohe Einnahmen beschert, gibt es im Iran noch viele Dörfer, die nicht ans Gasnetz angeschlossen sind. Manche von ihnen liegen über riesigen natürlichen Gasvorkommen, aus denen aus Erdspalten Gas austritt. Das rohe Erdgas ist giftig, stinkt und scheint auch schädlich für das Nervensystem zu sein, so dass sich in solchen Dörfern entsprechende Krankheiten häufen.

Die beiden Fotos wurden von der staatlichen Nachrichtenagentur Mehr im Dorf Kombol im Bezirk Gatschsaran (Region Chusestan, Südiran) aufgenommen. Um sich von dem Gestank zu retten, fängt die Bevölkerung das Gas in Rohren auf und fackelt es ab. Einen Nutzen haben sie von dem Feuerspuk nicht.
Quelle: www.peykeiran.com ID=51538

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Iran: Hungerstreik im Ewin-Gefängnis

Anfang Juli eröffneten zehn Frauen im Trakt 209 im Ewin-Gefängnis (Teheran) einen Hungerstreik, um gegen ihre schon 23 Tage dauernde grundlose Inhaftierung gegenüber dem Nationalpark von Teheran zu protestieren. Mit diesem Schritt wollten sie auch auf die Verweigerung ihrer gesetzlichen Rechte aufmerksam machen. So wird ihnen der Hofgang im Gefängnis verweigert, der Grund für die Verhaftung wird ihnen nicht mitgeteilt, die Rechtsanwältin Hushang Pur-Babai, die eine der Streikenden vertritt, erklärte gegenüber Radio Farda: „Obwohl ich die Anwältin von Mahbubeh Karami bin, wurde mir bis heute nicht erlaubt, meine Mandantin zu besuchen. Bis heute konnte ich nicht in Erfahrung bringen, was ihr konkret vorgeworfen wird.“ Mahbubeh Karami ist eine 39-jährige iranische Frauenrechtsaktivistin und wurde inhaftiert, als sie an einer Bushaltestelle gegenüber dem Nationalpark in Teheran in einen Bus steigen wollte.

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