Erdgas – das Gift der Armen

Während der Export von Erdöl und Erdgas dem iranischen Regime laufend hohe Einnahmen beschert, gibt es im Iran noch viele Dörfer, die nicht ans Gasnetz angeschlossen sind. Manche von ihnen liegen über riesigen natürlichen Gasvorkommen, aus denen aus Erdspalten Gas austritt. Das rohe Erdgas ist giftig, stinkt und scheint auch schädlich für das Nervensystem zu sein, so dass sich in solchen Dörfern entsprechende Krankheiten häufen.

Die beiden Fotos wurden von der staatlichen Nachrichtenagentur Mehr im Dorf Kombol im Bezirk Gatschsaran (Region Chusestan, Südiran) aufgenommen. Um sich von dem Gestank zu retten, fängt die Bevölkerung das Gas in Rohren auf und fackelt es ab. Einen Nutzen haben sie von dem Feuerspuk nicht.
Quelle: www.peykeiran.com ID=51538

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