Die Obdachlosen der Supermacht Iran

Ob Russland, USA, Frankreich, England oder China – es gibt genügend Atombombenmächte, die sich gern als Supermacht präsentieren und diesen Anspruch auch mit ihrer Sonderstellung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zur Schau stellen. Und wer näher hinschaut, kann in all diesen Staaten auch genügend Menschen entdecken, die auf der Strecke geblieben sind: Unter Brücken, auf Parkbänken oder in anderen „Unterkünften“.
Wie wir wissen, strebt auch die iranische Regierung unter Ahmadineschad die Rolle einer Supermacht an. Erste Erfolge kann sie schon vorweisen: Atomanreicherungsanlagen, Langstreckenraketen, der Bau angeblich ziviler Atomkraftwerke, aber bis zum großen Count-Down, dem Schritt der Zündung einer „islamischen Atombombe“ scheinen noch ein paar Jahre zu fehlen.
Das macht aber nichts, denn dank der Wirtschaftspolitik von Präsident Ahmadineschad und seiner Vorgänger ist es der iranischen Regierung zumindest gelungen, die anderen Supermächte in einem Punkt zu erreichen: bei den Obachlosen.

Diese Familie besitzt immerhin eine Klimaanlage und ein modernes Kinderfahrrad und macht deutlich, dass sie nicht zu den Ärmsten gehörte. Aber die Inflation, die Arbeitslosigkeit und die sonst immer nur im Kapitalismus geortete Unmenschlichkeit der besitzenden Schicht sorgen dafür, dass auch diese Familie auf der Straße gelandet ist. Unter einer Brücke, die als Parkplatz dient.

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