Heiliger Ramadan als Instrument in der Hand der iranischen Regierung

Die Islamisten behaupten, der Ramadan sei ein heiliger Monat. Nach islamischer Tradition muss jeder Moslem in dieser Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang fasten. Tag und Nacht wird pausenlos in allen Medien auf die Pflichten eines Moslems zu Ramadan hingewiesen.

Die iranische Regierung hat in jeder Stadt und in jedem Dorf ihre Kraft darauf konzentriert, dass das Essensverbot genau eingehalten wird. Sieht die Polizei Verstöße dagegen, kann es zu Bestrafungen oder vorübergehenden Festnahmen kommen. Selbst Touristen dürfen in dieser Zeit das Verbot in der Öffentlichkeit nicht durchbrechen.

Die fundamentalistische iranische Regierung missbraucht den moslemischen heiligen Monat für ihre Zwecke. Für diese Zwecke braucht sie Geld, Raum und Menschen. Die folgenden Bilder demonstrieren, welche Möglichkeiten die iranische Regierung hat.

Im Iran kann man in jeder grossen Stadt und in jedem kleinen Dorf eine Moschee finden – ein Ort, wo Ramadan gemeinsam mit vielen Anderen begangen werden kann. Das Bild unten zeigt uns, wie von der Regierung oder einer religiösen Institution Essen für ihre Anhänger oder einfache Leute in großem Maßstab vorbereitet wird, um ihre Ziele zu erreichen. Die iranische Regierung hat für solche Ziele mehr als genug Geld von den Öleinnahmen (82 Mrd. Dollar allein in diesem Jahr).

Im nächsten Bild kann man sehen, wie Moslems in einer Moschee beten. Die Anhänger der Regierung und der Hisbollah gehen in die Moschee ihres Stadtviertels und können dort ohne weiteres jeden Tag, besonders an Ramadan, essen.

Unten sehen wir eine grosse Anzahl von Menschen, die – Frauen und Männer getrennt – an der Massenspeisung teilnehmen. Diese Menschen müssen normalerweise eine Gebetszeremonie über sich ergehen lassen, Parolen rufen und erst danach können sie zu dem Raum gehen, wo sie ein Essen erhalten.

Während des restlichen Jahres können arme Menschen ein Essen dieser Qualität nicht bekommen. Deswegen ist Ramadan eine günstige Gelegenheit, in der die iranische Regierung arme Leute für ihre Zwecke organisieren kann. Das gilt nicht nur für den Iran sondern findet ebenso im Libanon, in Palästina, im Irak und in Syrien, in vielen anderen arabischen Ländern, in Asien (Indonesien) und sogar in europäischen Ländern (besonders Großbritannien) statt.

Normale Menschen, die vielleicht sogar Moslems sind aber keine Anhänger der Regierung, nehmen ihr Essen nach Sonnenuntergang einfach auf der Strasse zu sich.

Ein Beispiel für die Tafel eines reichen Moslems nach Sonnenuntergang ist im unteren Bild zu sehen (das Bild zeigt eine Strassenszene vor einem Werbeplakat).

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