Selbstverbrennung vor dem Gebäude des iranischen Staatspräsidenten

Am 26. Dezember 2003 wurde ein Großteil der iranischen Stadt Bam durch ein Erdbeben verwüstet. Seine Stärke betrug 6,6 bis 6,8 auf der Richter-Skala. 70 % der modernen Stadt Bam wurde zerstört. Es sind offiziell 30.000 Menschen durch das Erdbeben gestorben, nach Angaben der Einwohner Bams waren es 60.000 Menschen.

Bis heute warten die verbliebenen Einwohner von Bam auf finanzielle Unterstützung seitens des Staates. Die zahlreichen Spenden von ausländischen Hilfsorganisationen kamen nicht bei den Betroffenen an.

Letzte Woche, am Mittwoch, den 28.01.2009, verbrannte sich ein Mann, ein Opfer des Erdbebens, vor dem Gebäude des Staatspräsidenten Ahmadinejad. Er hatte sich viele Jahre lang vergeblich bemüht, Hilfe von Seiten des Staates zu erhalten und war dafür sogar vor Gericht gezogen.

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