Karneval in Teheran: Ho Narro!


Drei Clowns, von denen einer sich sich das Lachen verbeißt

Der brasilianische Präsident „Lula“, der türkische Ministerpräsident Erdogan und der iranische Wahlfälscher Ahmadineschad haben sich in Teheran getroffen, um dort einen Erfolg zu feiern, der angeblich die Probleme um die iranische Atombombenpläne löst. Dass Ahmadineschad sich an keine Abmachungen hält, ist schon von früheren Verhandlungen zum gleichen Thema in Wien bekannt, wo die Gegner einer Behinderung des iranischen Atomprogramms gleich klipp und klar sagten, dass sie die Bedingungen nicht akzeptieren würden. Die Atombombenlobby im Iran hat viele Namen: Mohammad-Resa Ba-Honar, Vize-Präsident des iranischen Parlaments, Ali Laridschani, Präsident des iranischen Parlaments, Seyed Hassan Firus-Abadi, Generalstabschef der Islamischen Republik Iran, Mir Hossein Mussawi (der Gegen-Kandidat von Ahmadineschad bei den letzten Wahlen). Aus iranischer Sicht ist klar, dass das Abkommen nichts zu sagen hat und nur dazu dient, Zeit zu gewinnen, weil demnächst die dritte UN-Resolution in Sachen atomarer Aufrüstung droht. Schon die jetzigen Sanktionen haben dazu geführt, dass sich die europäische Industrie aus dem iranischen Gas- und Erdölsektor zurückgezogen hat, mit milliardenschweren Verlusten für die Regierungskasse.
Und den beiden anderen Herren beim Foto-Termin dürfte es herzlich egal sein, was in zwei, drei Monaten aus dem Abkommen wird, für sie zählt nur das Foto von heute.


Lula übt Solidarität mit dem Henker von 5 politischen Gefangenen
Tristeza não tem fim, felicidade sim!

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