Menschenrechtsdialog auf Iranisch


Ali Vakili Rad, der Mörder von Schapur Bachtiar

Schapur Bachtiar war der letzte Premierminister unter dem persischen Schah vom Dezember 1978 bis Februar 1979, als Ajatollah Chomeini die Macht ergriff. Im April 1979 musste Schapur Bachtiar fliehen und begann von Paris aus den politischen Widerstand gegen die Herrschaft der Mollas zu organisieren. Einem ersten Mordanschlag im Juli 1980 entging er lebend. Aber am 6. August 1991 wurde er von drei Personen besucht, darunter seinem Freund Fereydoun Bouyerahmadi und zwei Agenten des iranischen Informations- und Sicherheitsministeriums „Vevak“, Ali Vakili Rad und Mohammad Azadi. Die Attentäter erstachen ihn und seinen Sekretär mit dem Messer. Ali Vakili Rad wurde in Genf verhaftet und nach Frankreich ausgeliefert, wo er wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Im Mai 2010 wurde er in den Iran abgeschoben. In Teheran bereitete ihm die iranische Regierung einen festlichen Empfang, ihm wurde ein Blumenkranz umgehängt und er durfte Interviews geben.


Die hingerichtete Kurdin Shirin Alam-Huli

Am 9. Mai 2010 wurden im Iran fünf Oppositionelle hingerichtet, darunter auch die 28-jährige Shirin Alam-Huli, die als angebliches Mitglied der kurdischen Organisation Pejak zum Tode verurteilt wurde. Für sie hatte die Regierung keinen Kranz übrig, nur eine Schlinge um den Hals.
Wer mit der Regierung über Menschenrechte reden will, sollte sich diese beiden Bilder vor Augen halten:
Blumen für Mörder
den Galgen für Freiheitsliebende.

Strick, mit freundlicher Widmung von Präsident Ahmadineschad

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