Schwedische Kosmetik-Firma Oriflame im Iran für illegal erklärt


Unislamische Brille, Kopftuch und Haartracht

Letzte Woche hat das Handels- und Kulturministerium die schwedische Kosmetik-Firma Oriflame für illegal erklärt und ihre Website geschlossen. Das iranische Büro von Oriflame inTeheran ist gestern, Sonntag, den 22.08.2010, geschlossen worden. Vier seiner Angestellten (nach anderen Quellen fünf Angestellte) wurden ohne genaue Angabe von Gründen festgenommen.

Die iranischen Behörden behaupten u.a., die Firma habe keine Steuern bezahlt.

Gabriel Bennet, Finanzchef von Oriflame, erklärte, dass die zuständigen Personen in der Islamischen Republik kein Interesse an ihrem Geschäftsmodell hätten. In ihrem Geschäft würden viele Verkäuferinnen beschäftigt, die die Produkte von Oriflame anböten. Sie würden als Beraterinnen fungieren. Im Iran sollen laut Bennet 40.000 Frauen allein für Oriflame als Beraterinnen arbeiten. Das sei eine grosse Chance für Frauen, die eine Beschäftigung suchen.

Im gesamten Iran wird jedes Jahr ca. 2 Mrd. Dollar für Kosmetik-Produkte ausgegeben. Damit ist der Iran nach Saudi-Arabien die Nummer 2 in seiner Region.

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