Iran: Kulturkampf gegen CD – ein Geschäft


Vor kurzem haben wir über die medienwirksame „Vernichtung“ westlicher CDs durch die iranischen Sittenwächter berichtet. Ein Foto zeigt, wie die CDs über den Asphalt verstreut sind und eine Dampfwalze darüber rollt. Daneben liegen Säcke mit dem CD-Müll. Ein Pasdar-General in Teheran betreibt eine Firma, die vom Staat dafür bezahlt wird, Abfall zu entsorgen. Was er damit macht, fragt keiner. CDs bestehen aus Polycarbonat, einem wertvollen Kunststoff, der durch Einschmelzen wieder verwendbar ist und deshalb auch in Deutschland separat gesammelt wird. Vermutlich verdient sich der General auf diesem Weg eine goldene Nase.

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