Arbeiterprotest in der iranischen Reifenfabrik Kian – Tire

Am Samstag, den 2. Oktober, haben die Arbeiter der Reifenfabrik Kian-Tire ihre Arbeit niedergelegt um für die Auszahlung von ausstehenden Löhnen zu demonstrieren. Seitens der Direktion gab es jedoch keinerlei Reaktion. Am darauffolgenden Sonntag versammelten sich die Arbeiter vor dem Wachschutzgebäude des Unternehmens und verweigerten Mittags das Essen.

Am Nachmittag akzeptierte der Direktor das Gespräch mit Vertretern der Arbeiter. Im Anschluß kam er raus zu den Streikenden und versprach ihnen, dass all ihre Wünsche erfüllt würden. Sie bräuchten nicht weiter zu streiken und sollten wieder an die Arbeit gehen. Doch die Arbeiter protestierten weiter und entgegneten, dass ihre Ohren voll seien mit Versprechungen der Geschäftsleitung. Der Direktor drohte daraufhin mit der Polizei.

Ein Arbeiter wollte wissen, was er denn schlimmes verbrochen hätte, dass der Direktor mit der Polizei drohen müsse. Er hätte nur den Lohn verlangt, der ihm zustehe. Sie hätten große Probleme ohne Lohn den Lebensunterhalt zu bestreiten. Der Arbeiter war dabei so aufgeregt, dass er nicht weitersprechen konnte, auf den Boden sank und bewusstlos wurde.

All dies rief die Wut der anwesenden Arbeiter hervor. Der Direktor und weitere der Unternehmensleitung nahestehenden Personen wurden vom Betriebsgelände geworfen. Die Arbeiter bekräftigten, dass sie ihren Streik so lange fortsetzen würden, bis ein Vertreter des Staats käme und die Probleme löse.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email