Hausarrest und Internetblockaden für Ajatollahs

Im Vorfeld des Besuchs von Ajatollah Chamene‘i in Qom werden nicht nur die Schulen geschlossen, damit die Schüler als Empfangsdekoration auf den Straßen winken können, sondern auch einige wichtige Geistliche massiv behindert.
So hat der Großajatollah Wahid Chorassani schon vorher bekannt gegeben, dass er sich nicht mit Chamene‘i treffen wird, wenn dieser nach Qom kommt. Statt dessen wollte er verreisen. Seine Reisepläne wurden allerdings von den Staatsorganen durchkreuzt: Sie blockieren sein Auto und erlauben ihm nicht, abzureisen.
Weitere kritisch eingestellte Ajatollahs wie Sane‘i, Dastgheib und Bayat müssen feststellen, dass der Zugang zu ihren Webseiten behindert wird, damit die Bevölkerung keinen Kontakt zu ihnen aufbauen kann.
Außerdem hat die Regierung „vorsorglich“ die Geschwindigkeit des Internets in Qom drastisch reduziert.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email