Iran: Die grüne Minna wartet


die grüne Minna wartet

Es muss schon was Besonderes sein am „Freundschaftsgeld“ (Yarane) von Ahmadineschad. Man sollte doch denken, unter Freunden spricht man nicht von Geld, oder mehr noch, man freut sich über Geschenke. Aber im Iran ist alles anders. Dort rüstet der Staat erstmal auf, bevor er Freundschaftsgelder auszahlt.


soweit das Auge reicht, lauter Polizeiautos, zum Einsatz bereit

Allerdings kann man auch verstehen, dass die Iraner auf so eine Freundschaft pfeifen. Denn mit der einen Hand gibt der Staat einen Cent, mit der anderen stiehlt er einen Euro. Zeitgleich zum Freundschaftsgeld werden die Subventionen für viele wichtige Güter angehoben, Wasser, Gas, Strom, Mehl (Brot) etc.

Und in einem so heißen Land wie dem Iran empfiehlt der Präsident allen Ernstes, die Leute sollten weniger Wasser verbrauchen. Dann stinkt der Fisch bald nicht nur im Kopf, sondern am ganzen Leib…

Und würden wir das behaupten, was Ahmadineschad jetzt verkündet hat, kämen wir im Iran bestimmt wegen Blasphemie vor Gericht. Der ‚Präsident‘ erklärte, das Freundschaftsgeld sei eine Gabe des verborgenen Imam, des Mahdi, und man tue besser daran, es auf der Bank zu lassen, das bringe Segen.

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