Die Rolle der Männer in Zivil im Iran und in Ägypten

Wie sich die Bilder doch gleichen! In Ländern wie Ägypten und Iran sehen wir im Verlauf der Auseinandersetzungen auf der Straße immer wieder Szenen, wo Männer in Zivil Hand in Hand mit den Sicherheitskräften Demonstranten verprügeln oder festnehmen. Offensichtlich müssen die Machthaber in jedem unterdrückerischen Regime dafür sorgen, daß der Eindruck entsteht als wären diese von oben organisierten Männer in Zivil selber ein Teil der Bevölkerung, und als würden sie -im Gegensatz zu den „gewalttätigen Demonstranten“ – für Recht und Ordnung eintreten. Doch sie unterliegen nicht den Gesetzen, sie können nicht vor Gericht gezogen werden, niemand kann diese Männer kontrollieren. Sie schlagen zu und töten und bleiben dabei unbekannt.

Nach dem Wahlbetrug im Iran und den darauf folgenden Massendemonstrationen wurden neben Iranern auch Libanesen und Iraker bei diesen Spezialkräften festgestellt. Die Grüne Bewegung konnte sie teilweise auf Fotos identifizieren. Im Iran handelt es sich zum einen um den im Iran verbliebenen Rest der „Sepahe Badr“ (Badr-Garde), die für den Einsatz im Irak ausgebildet worden war, und zum anderen um Libanesen, die bei den iranischen Pasdaran eine Ausbildung erhalten und in diesem Rahmen auch gegen Demonstranten eingesetzt werden.


Teheran 2009: Frauen befreien einen Genossen, der von Männern in Zivil angegriffen wird.


Kairo 2011: Männer in Zivil nehmen einen Demonstranten fest.

Teheran 2009: Die Waffen der Männer in Zivil sind Knüppel und Messer.


Kairo 2011: Diese Männer wollen nicht bei ihrer Arbeit fotografiert werden.


Teheran 2009: So funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Männern in Zivil.


Kairo 2011: Nicht nur Männer sondern auch Frauenund Kinder sind im Visier der Männer in Zivil.

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