Iranische Tradition: Sizdah bedar – am 13. rausgehen

Am „Sizdah bedar“, dem letzten Tag der Nouruz – Feierlichkeiten, und gleichzeitig dem 13. Tag im neuen Jahr, gehen alle Iranerinnen und Iraner ins Grüne und machen Picknick. Um dieses Ereignis ranken sich verschiedene Traditionen.

Man sucht sich ein Plätzchen in der Natur, egal ob mitten in der Stadt, in Stadtnähe oder ausserhalb der Stadt.


Die Autos werden an der Straße abgestellt. Im Wald ist sicher noch etwas frei.


Ausserhalb der Städte ist genug Platz.


Wer sich auskennt, weiß wo ein schöner Ort an einer Quelle oder im Park ist. Der Samowar darf nicht fehlen.

Wird es zu warm, nimmt man im Schatten Zuflucht.

Bei jungen Leuten sind die Wasserpfeifen sehr beliebt. Man scherzt und diskutiert über alle möglichen Themen.

Eine Tradition besteht darin, Knoten in Gräser zu machen. Der Knoten steht für ein Problem und man wünscht sich, dass das Problem bis zum nächsten Jahr gelöst ist.

Obwohl die Aufnahme von einer staatlichen Nachrichtenagentur stammt, wurde rücksichtsvoll darauf verzichtet, die Gesichter zu zeigen – die Kleider der beiden Frauen gelten nämlich als „unislamisch“.


Das Schachspiel mit Männern in der Öffentlichkeit ist mutig.


Zwei Gruppen von Männern messen beim Tauziehen ihre Kräfte.

Ebenfalls ungewöhnlich: zwei Frauen beim Armdrücken in der Öffentlichkeit.


Die Frauen verteilen das Essen.

Man genießt das Schlafen unter der Sonne.

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