Iran: Von der Geflügelzucht zum Gefängnis


Geflügelzuchtbetrieb in Qaretschak – jetzt Gefängnis
Den bestialischen Gestank kann man nicht fotografieren

Wie aus dem Iran gemeldet wird, wurde ein ehemaliger Geflügelzuchtbetrieb in Qaretschak bei Waramin zum Gefängnis umfunktioniert. Das Gefängnis stinkt nach Fäulnis, die hygienischen Bedingungen sind entsprechend, und die politischen Gefangenen werden mit Messerstechern und Mördern gemeinsam untergebracht. Zu den Gefangenen, die in letzter Zeit in dieses Gefängnis verlegt wurden, gehören Shabnam Madadsade, Studentenaktivistin, Fariba Kamalabadi und Mahwashe Sabet, beide Frauen sind ehemalige Führungsmitglieder der Bahai-Gesellschaft des Iran. Ein Protest der Gefangenen wurde von den Wärtern mit Knüppeln niedergeschlagen.
Es geht das Gerücht, dass es derzeit eine größere Zahl von Verlegungen aus den Gefängnissen von Ewin, und Radschai-Schahr (Karadsch) gibt. Möglicherweise soll Platz für eine neue Verhaftungswelle geschaffen werden.

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