
Gefängnis von Radscha‘i-Schahr
Die politischen Gefangenen im Gefängnis von Radscha‘i-Schahr halten seit zehn Tagen einen Hungerstreik ab, um gegen die Vorenthaltung ihrer Grundrechte zu protestieren. Der sogenannte Reformist und Vorgänger von Ahmadineschad im Präsidentenamt, Chatami, hat die Mutter eines der Streikenden angerufen und sie gebeten, den Gefangenen auszurichten, den Hungerstreik abzubrechen, um ihrer Gesundheit nicht zu schaden. Konkrete Verbesserungen stellte er dafür freilich nicht in Aussicht, er sprach nur allgemein, dass die zuständigen Behörden sich mit den Forderungen befassen würden.
Man sieht einmal mehr, dass der auch im Westen viel gepriesene Chatami nicht nur zu seiner Amtszeit die politischen Gefangenen im Stich ließ, auch heute weiß er nichts Besseres zu tun als ihnen in den Rücken zu fallen.
Wenn das die „Verbündeten“ der Grünen Bewegung sind, wie sind dann erst ihre Feinde?



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