Iran: Die nächste Explosion


Bei der Explosion kamen 12 Arbeiter ums Leben

Wieder ist von einer Explosion die Rede, diesmal in einer Stahlfabrik in Jasd. Bei der Explosion kamen 12 Arbeiter ums Leben, 12 weitere sollen schwer verletzt sein. Die ersten Erklärungen, die im Iran verbreitet wurden, stammen vom Management der Firma, das von der Explosion eines Gasbehälters sprach. Der Parlamentsabgeordnete von Jasd wurde dann in einem Interview konkreter. Aus dem Westen des Landes – sprich aus Kurdistan – seien Blindgänger in die Fabrik gebracht worden, die dort explodiert seien.
Dies weist darauf hin, dass derzeit im Westen des Irans größere militärische Manöver stattfinden, um einen möglichen westlichen Angriff über den irakischen Kurdistan zu simulieren. Seine Aussage weist weiter darauf hin, dass diese Stahlfabrik in Jasd auch Teil des Rüstungssektors ist. Vermutlich sollten die Blindgänger entschärft und dann wieder neue Munition gefertigt werden. Wer in Deutschland die Namen Krupp oder Thyssen hört, denkt an Panzer und Rüstungsindustrie, und auch im Iran werden aus Stahl Mordwaffen gefertigt.
Was auf den ersten Blick wie ein Arbeitsunfall aussieht, scheint tatsächlich im gleichen Kontext zu stehen wie die Explosion in Malard, wo offensichtlich Treibstoff von Trägerraketen in die Luft gegangen ist. Das Raketenprogramm ist ebenfalls Teil des staatlichen Rüstungsprogramms.

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