Irak: Iranische Modschahedin in der Sackgasse

Rund 3400 iranischen Volksmudschahedin sind derzeit noch immer im Aschraf-Lager im Irak interniert. Wie berichtet wird, sollen sogar Raketenangriffe gegen das Lager ausgeführt worden sein, die viele Todesopfer und Verwundete forderten. Durch die Nähe des Lagers zum Iran haben die Internierten keine Sicherheit. Das Vorhaben einer Verlegung in eine weiter entferntes Lager namens Camp Liberty ist ins Stocken geraten. Die Volksmudschahedin kritisieren, dass dieses Lager weder über Trinkwasser noch über ein Abwassersystem verfügt. Auch sind sie beunruhigt, dass die Aufsicht über das Camp Liberty bei den irakischen Behörden liegen soll, die sie der Zusammenarbeit mit dem iranischen Regime beschuldigen. Sie fordern, dass das Camp Liberty vom UNHCR betrieben werden soll.
Die Internierten bitten darum, dass das UN-Flüchtlingskommissariat Anwälte – irakische oder ausländische – damit beauftragt, die Lage im Camp Liberty zu untersuchen und sich um eine Lösung für die iranischen Internierten kümmert, damit sie ein Leben in Sicherheit führen können.

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