Garmsar: Wahlbeteiligung mit Stimmenkauf erhöht


Abdolresa Torabi, der scheidende Abgeordnete von Garmsar

Abdolresa Torabi, der gegenwärtige Parlamentsabgeordnete von Garmsar (eine Stadt 100 km östlich von Teheran), hat jetzt in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Qanun (Gesetz) erklärt, dass die Wahlbeteiligung zu den Parlamentswahlen am 2. März 2012 in seiner Stadt bis um 12 Uhr mittags gerade bei 5 Prozent lag. Darauf habe der Kandidat der Prinzipialisten, Herr Katebi, begonnen, Stimmen zu kaufen und den Wählern 40.000 bis 100.000 Tuman dafür gezahlt, dass sie für ihn ihre Stimme abgeben. Dafür gibt es zahlreiche Zeugen in der Stadt. Auch Parwin Ahmadineschad, die Schwester des Präsidenten, die in Garmsar kandidiert hatte, protestierte deshalb.
Das Geld stammt natürlich nicht aus der Kasse des „Siegers“, sondern von den hinter ihm stehenden Anhänger Ajatollah Chamene‘is und den Revolutionswächtern.


Gholamresa Kateb, der neue Abgeordnete von Garmsar

Gholamresa Kateb hatte zuvor in verschiedenen iranischen Städten den Posten eines Polizeichefs inne, außerdem war und ist er Mitglied des Vorstands der iranischen Postbank.

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