Iran: Nourus ist Reisezeit


Teheran! Dies ist kein autofreier Sonntag…

Gewöhnlich reist man zum Neujahrsfest aufs Land, um seine Eltern und Großeltern zu besuchen. Die Straßen von Teheran sehen dann ungewöhnlich leer aus. In bestimmten Städten, die die Touristen anziehen, füllen sich die Straßen dagegen, zum Beispiel in Esfahan oder Schiras.
Auch die Straßen, die in den Norden führen oder nach Bandar-Abbas (am Persischen Golf) sind entsprechend verstopft.

Der Weg dauert lang, wer kein Geld hat für’s Hotel, mietet sich ein Zelt.


Hier die Reicheren,


und hier die weniger Betuchten.


Der Hai trägt den Koran auf den Flossen. Ob er wohl Bertholt Brechts Parabel „Wenn die Haifische Menschen wären“ gelesen hat?
„Auch eine Religion gäbe es ja, wenn die Haifische Menschen wären. Sie würde lehren, dass die Fischlein erst im Bauche der Haifische richtig zu leben begännen.“


Am Meer. Der Mann kommt vom Baden, die Frauen können davon nur träumen.
Sie schreiben lieber in den Sand. „Nahawand“ steht da – der Name der Stadt, aus der sie wohl kommt.

Auch die Orte alter iranischer Kultur werden gerne besucht, sei es die Denkmäler von Tachte-Dschamschid, sei es das Grabmal von Hafes in Schiras.
Und wo viele Menschen zusammenkommen, geht leicht mal jemand verloren.

Hier ein Stand für die Gomschodegaan, die Verlorenen.
Da wartet man dann in der Hoffnung, von seinen Angehörigen wieder aufgelesen zu werden.

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