Resa Malek, ein ehemaliger hochrangiger Offizier des iranischen Geheimdienstes, ist seit dem Jahr 2001 im Gefängnis, weil er der Öffentlichkeit einige Details über die Serienmorde bekannt gegeben hatte, die das Regime in den 1990-er Jahren an Regimegegnern verübt hatte. Die Haftstrafe von Resa Malek, die er im Ewin-Gefängnis verbüßt, wäre jetzt abgelaufen, aber einer der iranischen Geheimdienste hat im Jahr 2009 heimliche Filmaufnahmen in seiner Gefängniszelle durchgeführt und dafür gesorgt, dass er eine neue Anklage wegen „Aufhetzung der öffentlichen Meinung“ erhielt. Der berüchtigte Richter Maqisse an der 28. Kammer des Revolutionstribunals Teheran verurteilte den 75-jährigen Mann darauf zu 75 Peitschenhiebe. Die Folterer zogen den alten Mann darauf nackt aus und schlugen ihn mit einem Lederriemen. Darauf schrie Resa Malek: „Tod dem Chamene‘i!“ (Ajatollah Chamene‘i ist der Religiöse Führer des Irans). Darauf wurde eine neue Anklage gegen ihn erhoben wegen Beleidigung des Religiösen Führers. Wie es aussieht, wird der politische Gefangene das Gefängnis so bald nicht verlassen.
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Interview mit Ali Schirasi
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Kommentar vom Südkurier
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