Iran: Narges Mohammadi trotz Lähmung wieder in Haft


Narges Mohammadi, auf diesem Foto mit ihren beiden Kindern

Narges Mohammadi, eine Menschenrechtsaktivistin, war vor über 2 Jahren aus politischen Gründen zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. In der Haft entwickelte sich ein Nervenleiden, das zu Muskellähmungen führt. Die Ärzte rieten darauf, die Frau aus der Haft zu entlassen, da sonst mit ihrem Tod zu rechnen sei. Vor zwei Wochen wurde sie erneut verhaftet, ohne auch nur ein gerichtliches Schreiben zu erhalten. Der Grund: Ihr Mann, Taqi Rahmani, ebenfalls ein aktiver Menschenrechtler, war nach Paris geflohen, wo er jetzt lebt. Da die Behörden ihn nicht greifen konnten, verhafteten sie seine Frau, um ihn unter Druck zu setzen. Ihre beiden Kinder mussten darauf bei der Großmutter untergebracht werden, denn es war ja niemand mehr zu Hause. Wie die Kinder telefonisch von ihrer Mutter erfuhren, ist das Nervenleiden, das ständig behandelt werden muss, jetzt wieder ausgebrochen, wiederum mit den Symptomen der Muskellähmung.
Weitere Einzelheiten finden Sie auf der Webseite von Amnesty International.

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