Iran: 30 Journalisten reichen die Kündigung ein

Bei der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars haben 30 Journalisten gekündigt. Sie protestieren damit gegen die miserablen Arbeitsbedingungen. So waren diese Personen teilweise schon 3 Jahre angestellt, aber noch immer nicht versichert. Ihr Lohn – 500.000 Tuman, mit Überstunden u.a. anderen Zahlungen 800.000 Tuman, liegt unter der Armutsgrenze, die von der Iranischen Zentralbank mit 1.400.000 Tuman bezeichnet wird.
Die Journalisten protestieren zugleich auch gegen die Vetterleswirtschaft in der Nachrichtenagentur. So hat der Direktor der Agentur eine Reihe von Familienangehörigen in führenden Positionen eingestellt, die das Fünffache der Journalistenlöhne beziehen.

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