Archiv für Juni 2012

Iran und Syrien:Ajatollah Chamene‘i und Asad


Karikatur von Nikahang Koussar

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General Radan (Iran): Nackte Frauenhaare gefährden die Sicherheit

General Radan, stellvertretender Polizeichef des Irans, erklärte jüngst auf einer Pressekonferenz, die Bürger sollten Frauen bei der Polizei denunzieren, die in Privatautos schlecht verschleiert zu sehen seien. Er erklärte, die Polizei werde dann diesen Fällen nachgehen. Er sagte auch, dass Frauen in Privatfirmen ebenfalls auf die Verschleierung achten müssten, die Polizei werde das kontrollieren. Wenn die Frauen sich nicht daran hielten, seien sie zu entlassen. In öffentlichen Parks würden die Kontrollen ebenfalls verschärft, denn Frauen mit offenen Haaren gefährdeten die öffentliche Sicherheit.
Es zeigt sich einmal mehr: Die Wahlen sind vorüber, die kleinen Lockerungen werden wieder aufgehoben.

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Ajatollah Dschawadi-Amoli: Lügen wir uns nicht in die Tasche


Ajatollah Dschawadi-Amoli

Kürzlich hat der alte und wiedergewählte Präsident des iranischen Parlaments Ali Laridschani den angesehenen Ajatollah Dschawadi-Amoli in Qom besucht, der wie er selbst aus der Stadt Amol im Norden Irans kommt. Ajatollah Dschawadi-Amoli gehört zu denjenigen, die den Religionsführer Ajatollah Chamene‘i stets in der Öffentlichkeit verteidigen.
Umso beachtlicher ist, was er jetzt gegenüber Ali Laridschani geäußert hat. Er sagte:
„Lügen wir uns nicht in die Tasche. Wir gleichen einem Menschen, dessen Herz zu 80% nicht mehr funktioniert und mit den restlichen 20% weiter arbeitet. Wir wollen nichts beschönigen. Wir sind mit 20% am Leben, die übrigen 80% bringen wir mit Wucherzins und dergleichen rein. Nehmen wir nur die Veruntreuung von 3000 Milliarden Tuman in der Export-Bank und das Verfahren wegen Korruption bei der Angestellten- und Beamtenversicherung des Irans. (…)“

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Iran: Die Stunde des Henkers in Ahwas


Die Stunde des Henkers

Wie schon berichtet, hatte die arabische Minderheit in Ahwas wiederholt für ihre Rechte demonstriert. In der Folge wurden eine Reihe aktiver Jugendlicher verhaftet, zu Gefängnisstrafe und einige auch zur Todesstrafe verurteilt. Vier von ihnen wurden kürzlich, am Montag, den 18. Juni 2012 hingerichtet. Es handelt sich um die drei Brüder Abbas Heydarian, Dschamschid Heydarian und Abdurahman Heydarian sowie um Ali Na‘ami-Scharifi. Alle vier Männer waren noch unter 30.
Sie wurden am Montag, aus ihren Zellen im Gefängnis von Karun geholt, an einen unbekannten Ort gebracht und hingerichtet.
Die Angehörigen hatten beim Revolutionstribunal die Herausgabe der Leichen beantragt, das Revolutionstribunal hat dies bis heute verweigert.
Die Proteste der arabischen Bevölkerung in Ahwas gegen die Diktatur dauerten drei Tage und drei Nächte, es wurden Polizeikräfte aus verschiedenen Landesteilen herangezogen, um die Proteste niederzuschlagen.


Dieses Foto von den drei Heydarian-Brüdern wurde im Internet veröffentlicht. Vom vierten Opfer des Regimes war leider kein Foto zu finden.

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Narges Mohammadi (Iran): Tod auf Raten


Narges Mohammadi, Menschenrechtsverteidigerin in Haft, hier mit ihren Kindern

Die Vize-Vorsitzende des iranischen Vereins der MenschenrechtsverteidigerInnen Narges Mohammadi wurde im Jahr 2010 wegen ihrer Menschenrechtsarbeit zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Strafe wurde anschließend auf 6 Jahre verringert. Narges Mohammadi leidet an einer Muskellähmung, die sich infolge der Haftbedingungen verschlimmert. In einem offenen Brief schreibt Narges Mohammadi, dass sie gegen ihren Willen ins Gefängnis von Sandschan verlegt wurde, wo sie mit 50 Frauen eingesperrt ist, die zum Teil gewalttätig, zum Teil psychisch krank sind. Sie muss deshalb ständig in Angst leben, so dass sich ihre Lähmung verschlimmert. Ihre beiden kleinen Kinder, die nicht in Sandschan leben, müssen jede Woche mit der Großmutter strapaziöse Fahrten unternehmen, um ihre Mutter auch nur besuchen zu können.
„Wenn mir etwas zustößt, sollen sich die Verantwortlichen nicht damit rausreden, das sei eine natürliche Todesursache gewesen“, schreibt Narges Mohammadi.

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Wer hat im Iran Angst vor wem?

Hat die iranische Bevölkerung Angst vor der Regierung oder hat die iranische Regierung Angst vor der Bevölkerung?

Die folgenden drei Nachrichten geben uns Aufschluß darüber:

1) Iraj Ghaderi, ein sehr bekannter iranischer Schauspieler, ist Ende Mai gestorben. Seinen Angehörigen wurde keine ordentliche Beerdigung gestattet. Sie mussten ihn spät in der Nacht begraben.

2) Am 11. Juni 2012 (22. Chordad) war der dritte Jahrestag der Wahlfälschung, durch die Ahmadinejad nochmals Präsident werden konnte. Drei Tage später waren im ganzen Iran Millionen von Menschen auf der Straße, um dagegen zu protestieren. Allein in Teheran waren es mehr als drei Millionen. Von der Homepage der Grünen Bewegung wurde nun für den 14. Juni (25. Chordad) alle Menschen dazu aufgerufen, auf die Straße zu kommen und dort ohne ein Wort zu sagen, stumm zu protestieren. Die Regierung bereitete sich entsprechend mit allen ihr zur Verfügung stehenden Machtmitteln vor: In allen großen Städten wurden an wichtigen Punkten Sicherheitskräfte postiert.

3) Am Donnerstag, den 14. Juni 2012, ist der berühmte iranische Flötenspieler Hassan Kassa‘i in Isfahan gestorben. Der iranische Geheimdienst ließ nicht zu, dass die Menschen, die ihn kannten und schätzten, mit einer Trauerprozession Abschied von ihm nahmen. Deshalb raubte der Geheimdienst den Leichnam noch am selben Tag und zwang die Angehörigen, ihn in der Nacht zu begraben, damit keine große Menschenmenge zusammenfinden konnte. Eine Trauerfeier, die im Iran üblich ist, wurde auch noch zwei Tage nach dem Tod von Hassan Kassa‘i nicht zugelassen.

Niemand weiß besser als Ajatollah Chamene‘i , dass nur ein kleiner Funke fehlt, um die iranische Gesellschaft explodieren zu lassen.

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Iran: LKW-Fahrer von Teheran-Cement streiken

Die ca. 500 selbständigen LKW-Fahrer von Teheran Cement, einem Zement-Produzenten in Staatsbesitz, streiken seit gestern, Sonntag, den 17.6.2012. Sie beklagen sich darüber, dass die Bezahlung der Zement-Transporte ihre Kosten nicht mehr deckt. Insbesondere die Kraftstoffpreise sind so sehr gestiegen, dass es sich für sie nicht mehr lohnt. In den letzten 5 Jahren stiegen die Transportpreise zwar um 30%, die Inflation betrug jedoch 400% im gleichen Zeitraum. Die Zuschüsse für die Fahrer (Übernachtungen, Lebensmittel, Versicherungen) wurden sukzessive reduziert.

Der Streik fand auf dem Firmengelände von Teheran Cement statt. Um zu verhindern, dass der Protest sich auf die Straße vor der Firma ausdehnt, sperrt endie herbeigerufenen Sicherheitskräfte die Arbeiter auf dem Firmengelände ein.

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Iran: Wer hat Angst vor einem toten Flötenspieler?


Flötenspieler Hassan Kassa‘i

Am Donnerstag, den 14. Juni 2012, ist der berühmte iranische Flötenspieler Hassan Kassa‘i in Isfahan gestorben. Er war 1927/8 zur Welt gekommen. Von politischen Bewegungen und Aktivitäten hatte er sich stets ferngehalten, aber sein Flötenspiel war unter den Iranern sehr populär. Aus diesem Grund ließ der iranische Geheimdienst nicht zu, dass die Menschen, die ihn kannten und schätzten, mit einer Trauerprozession Abschied von ihm nahmen. Deshalb raubte der Geheimdienst den Leichnam noch am selben Tag und zwang die Angehörigen, ihn in der Nacht zu begraben, damit keine große Menschenmenge zusammenfinden konnte. Eine Trauerfeier, die im Iran üblich ist, wurde auch noch zwei Tage nach dem Tod von Hassan Kassa‘i nicht zugelassen.
Der Anlass mag noch so unpolitisch sein, in einer Diktatur ist jede Menschenmenge, die nicht auf Veranlassung der Herrschenden zusammenkommt, ein Politikum.


Höre von der Flöte, wie sie erzählt,
von den Trennungen klagt,
vom Bambushain, wo sie abgesägt wurde:
von meiner Stimme bewegt
weinen Mann und Frau.
(aus einem Gedicht von Moulawi)

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Ahwas: Geheimdienst schließt Schwimmbad


Webseite der Hochschule für Erdöltechnologie in Ahwas

Wie ausufernd die Vollmachten der iranischen Geheimdienste sind, sieht man erneut am Beispiel der Filiale der Hochschule für Erdöltechnologie in Ahwas. Ahwas liegt unweit von der irakischen Grenze und ist eines der Zentren der Erdölförderung im Iran. Der Geheimdienst, der auch in der Hochschule seine Vertretung hat, hat im Mai das Schwimmbad der Studenten versiegeln lassen (in einer Stadt, in der es im Sommer 40°C heiß wird) und auch weitere Sporteinrichtungen geschlossen. Auch ein Zentrum, an dem Filme für die Studenten gezeigt wurden und Theater aufgeführt wurde, wurde auf Veranlassung des Geheimdienstes mit dem Vorwand geschlossen, dass dort Musik gespielt werde. Sogar die geplante Abschlussfete der Studenten wurde verboten. Darauf protestierten über 200 Studenten gegen diese Einmischung des Geheimdienstes.

Das führte zu einer Reihe von Verhaftungen. Als Reaktion darauf kam es am 15. Juni 2012 zu einem Sitz- und Hungerstreik von Studenten an der Hochschule. Auch erklärten die Studenten, dass sie die Teilnahme an den Abschlussprüfungen verweigern. Der Geheimdienst holte darauf Sondereinheiten auf das Hochschulgelände und ließ sie gegen die Studenten vorgehen.

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Iran: Modschtaba Chamene‘i nimmt Abschied


Modschtaba Chamene‘i

Nein, hier ist leider nicht die Rede davon, dass der Sohn des Oberhaupts der iranischen Schiiten, Modschtaba Chamene‘i, der Sohn des Ajatollah Chamene‘i seinen Turban nimmt und abdankt.


Der, von dem er Abschied nimmt, ist Ahmad Qadiriyan, einer der höchsten Kommandanten der iranischen Revolutionswächter, ein gewalttätiger und korrupter Mann, von dem der Ajatollah Chamene‘i sagt, er habe in ihm einen engen Freund verloren. Die Begräbnisfeier ist eine der seltenen Gelegenheiten, ein Foto von Modschtaba Chamene‘i zu sehen, der sonst recht pressescheu ist. Und nicht nur vor der Presse hat der Mann Angst. Wie man an der Zahl der Leibwächter um ihn herum sieht, scheint er sich selbst in der Menge der Trauernden nicht sicher zu fühlen. Man kann sich sicher sein, dass die Geheimorgane zuvor die ganze Umgebung kontrolliert haben, bevor Modschtaba Chamene‘i unter den Trauernden Platz genommen hat.

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Iran: Weblogger in Lebensgefahr


Weblogger Hossein Rou-Naqi Malaki (vor seiner Inhaftierung)

117 politische Gefangene aus dem Trakt 350 des Ewin-Gefängnisses in Teheran haben einen offenen Brief verfasst, in dem sie die Freilassung des inhaftierten Webloggers Hossein Rou-Naqi Malaki fordern. Der aus dem iranischen Aserbaidschan stammende Weblogger war im Jahr 2009 zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Infolge der wiederholten Folterungen musste er mindestens fünfmal operiert werden. Eine Niere von ihm ist nicht mehr funktionsfähig. Obwohl er in Lebensgefahr schwebt, weigern sich die Behörden, ihn freizulassen und ihm eine Behandlung im Krankenhaus zu ermöglichen. Aus Protest gegen das Verhalten der Gefängnisleitung hat der Gefangene deshalb einen Hungerstreik eröffnet.

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Zentraliran: Rosen aus Kaschan

Im Iran gibt es eine alte Tradition der Rosenzüchtung. Die Rose ist im Iran als Gol-e Mohammadi (Muhammads Blume) bekannt, die für ihren Duft berühmt ist. Ihre Essenz wird seit Alters her in Ghamsar (Kaschan) destilliert. In der Region wird die Rose in riesigen Feldern angebaut. Das Rosenwasser (Golaab) dient im Iran als Zutat für verschiedene Süßigkeiten und Speisen, auch die getrockneten Blütenblätter werden verwendet und zum Beispiel über die Joghurt gestreut.


In Rosen gebettet?

Der Zusammenbruch der Wirtschaft im Iran, eine Folge der Wirtschaftspolitik wie des Embargos, hat dazu geführt, dass sich viele Iraner nicht einmal mehr diese Essenz leisten können, der Binnenmarkt ist eingebrochen. Die lokalen Hersteller des Rosenwassers klagen, wenn das so weitergehe, werde ihre Jahrhunderte alte Tradition eingehen und das Wissen verloren gehen.


Apparatur zur Destillation von Rosenwasser

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Iran: Es bewegt sich etwas


Faese Haschemi Rafsandschani, die Tochter des Ajatollahs

Bekanntlich wurde in Zusammenhang mit den Wahlfälschungen vom Juni 2009 (Präsidentschaftswahl) auch Faese Haschemi Rafsandschani, die Tochter von Ajatollah Rafsandschani, zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Bis jetzt musste sie die Strafe noch nicht antreten, aber sie kann jederzeit ins Gefängnis beordert werden.
Auffällig ist, dass sie jetzt neben ihrem Vater saß, als dieser in der Eigenschaft als Vorsitzender des Rats zur Wahrung der Interessen des Systems eine Gruppe von Studenten und Professoren der Freien Universität Teheran (Juristische Fakultät und Politische Wissenschaften) empfing.
Noch vor wenigen Monaten wäre ein solcher öffentlicher Auftritt undenkbar gewesen.

Faese vor einem größeren Kreis

Die ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Karubi und Mirhossein Mussawi durften jetzt zum ersten Mal Familienangehörige für länger als eine Stunde zum Besuch empfangen. Beide sind noch immer in einer Form von Arrest.

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Das Gemeinste, was Gott erschaffen hat


Aushang an der Moschee der Universität von Teheran

„Das Gemeinste und Schlechteste was Gott (zur Prüfung des Menschen) erschaffen hat, ist die Musik. Die Musik bewirkt Armut, Bedürftigkeit, Unglück, sie bewirkt Zwietracht und Doppelgesichtigkeit.“

Zitat von Imam Baqir, dem fünften der zwölf Imame (676-732 n.Chr.)

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Iran: Sondertruppen im Ewin-Gefängnis


Am Montag, den 11. 06. 2012 (22. Chordad 1391) streikten im Trakt 350 des Teheraner Ewin-Gefängnis 50 politische Gefangene. Sie weigerten sich, in den Besucherraum zu gehen, hielten einen politischen Hungerstreik ab und riefen Parolen gegen die Diktatur. Darauf wurden Sondereinheiten von auswärts eingesetzt, die auf die Gefangenen einschlugen und einen Teil von ihnen in den Trakt 209 des Ewin-Gefängnisses verlegten. Der Trakt 209 ist berüchtigt, dort finden die Folterverhöre statt. Einer der Gefangenen, der Journalist Bahman Ahmadi Amu‘i, blieb aber auch dort nicht lange. Man erlaubte ihm nicht einmal, seine Sachen aus der Zelle zu holen. Er wurde mit gefesselten Händen und Füßen in das Radscha‘i-Gefängnis bei Karadsch verlegt. Bei der Verlegung wurde er einer demütigenden Leibesvisitation unterzogen.

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