Irans Truppen in Syrien: Alles nur humanitär, oder was?


Oberbefehlshaber der Pasdaran-Streitkräfte der Islamischen Republik Iran General Mohammad-Ali Dscha‘fari

Am Sonntag, den 16. September 2012, bestätigte der Oberbefehlshaber der Pasdaran-Streitkräfte der Islamischen Republik Iran General Mohammad-Ali Dscha‘fari in einem Interview mit der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur ISNA, dass verschiedene Einheiten der Pasdaran (Revolutionswächter) in Syrien anwesend sind.
So sei die Pasdaran-Einheit „Nehsat-haye eslami“ (Islamische Bewegungen) in Syrien, deren Aufgabe es sei, die „Entrechteten“ zu unterstützen und die islamische Revolution zu exportieren. Eine weitere Einheit, Sepah-e Qods (die „Jerusalem“-Einheit), sei ebenfalls zugegen. Ihr Ziel sei es, die Unterdrückten zu verteidigen, namentlich unterdrückte islamische Völker.
Natürlich diene das alles nur humanitären Zwecken. Seit die iranischen Truppen in Syrien stationiert seien, habe das Morden der Gegner unter der syrischen Bevölkerung abgenommen. Und generell seien viel weniger iranische Truppen in Syrien präsent als solche aus anderen arabischen Staaten.
Aus anderen Quellen heißt es, die iranischen Truppen dienten vor allem dazu, die Reihen in der syrischen Armee zu füllen, die sich nach dem Überwechseln von Soldaten auf die Seite der Gegner gelichtet hätten.

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