Islamisches Paradies im Iran

Das Paradies im Iran hat längst begonnen: Vor den Läden für Grundnahrungsmittel Schlange stehen, verbilligte Waren gegen Coupons, und jetzt das – selbst eine eingefleischte Regierungszeitung wie „Dschomhurije Eslami“ (Islamische Republik), die stets die Position des Religiösen Führers und der Fundamentalisten vertreten hat, spart Papier. Seit dem 20. September 2012 erscheint die Zeitung Dschomhurije Eslami jeden Donnerstag nur in der halben Stärke mit 8 statt 16 Seiten. Der Grund: Die Papierproduktion im Iran ist zu gering, und mit Importen sieht es angesichts mangelnder Devisen auch nicht besser aus.
Wie sagte Ajatollah Chomeini doch zu Lebzeiten: Wirtschaft ist für die Esel! Und die lesen bekanntlich keine Zeitung.

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