Iran: Kein Laden schließt ohne Erlaubnis

Dass das Eröffnen eines Ladens mit Anträgen und staatlichen Genehmigungen verbunden, ist nichts Besonderes. Der Iran ist schon ein Stück weiter. Dort müssen die Händler jetzt auch eine Genehmigung bei der Polizei beantragen, wenn sie den Laden vorübergehend schließen. Wenn sie dies missachten, droht ihnen die definitive Schließung ihres Geschäfts.
Dies äußerte der Pasdar-Oberst Chalil Halali, für die Aufsicht über öffentliche Plätze in Teheran verantwortlicher Polizeidirektor gegenüber iranischen Reportern. Hintergrund dieser Drohung sind jüngste Protestaktionen von Händlern, bei denen diese ihre Läden zeitweilig schlossen. Um dem Protest die Glaubwürdigkeit zu nehmen, behauptete der Polizeidirektor auch, die Protestierenden seien keine Händler gewesen, sondern Rowdys, die Müllkübel in Brand gesetzt hätten.

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