Vielleicht der letzte Staatsempfang im Hause Baschar al-Asssad

Die iranische staatliche Nachrichtenagentur ISNA hat in den letzten Tagen einen Bericht über die schwierige Sicherheitslage für den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad berichtet. In den letzten Wochen haben laut ISNA syrische Oppositionskräfte mehrfach versucht, den Präsidentenpalast anzugreifen. Die Sicherheit im Palast war für den Präsidenten und seine Frau nicht mehr gegeben, so daß sie an einen anderen, nicht näher bezeichneten Ort umziehen mussten. Dieser neue Ort ist geheim und unter scharfer Beobachtung durch Sicherheitskräfte. ISNA schriebt weiter, dass die Sicherheitskräfte Assad einerseits beschützen, andererseits besteht aus ihrer Sicht die Möglichkeit, dass die Sicherheitskräfte auf diese Weise auch Assad kontrollieren und als Faustpfand für eventuellen Verhandlungen mit der Opposition in der Hand behalten können.


Laut ISNA wurde diese Aufnahme gemacht, als das Präsidentenpaar aus dem Palast ausziehen musste.

In seiner neuen Unterkunft an einem geheimen Ort bekam Assad Besuch vom iranischen Parlamentspräsidenten Larijani. Es wird gemunkelt, dass Assad hier mitgeteilt wurde, dass der Iran sich nicht mehr in der Lage sieht, ihn weiter finanziell und militärisch zu unterstützen.

Der Empfangsort bietet offensichtlich nicht mehr den gewohnten Luxus eines Präsidentenpalastes. Selbst das übliche Wasser, der Tee oder Obst wurden nicht serviert. Es heißt, dass Larijani bei diesem Staatsbesuch weder Speisen noch Getränke zu sich nehmen wollte – wohl um der Gefahr eines Giftattentats entgegenzwirken.

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