Gewerkschaftsarbeit im Iran


Der Busfahrer und Gewerkschafter Resa Schahabi mit seiner Familie

Resa Schahabi, einer der Begründer der Busfahrergewerkschaft der staatlichen Busgesellschaft „Wahed“ in Teheran, war wegen seiner gewerkschaftlichen Tätigkeit zu 6,5 Jahren Gefängnis verurteilt worden, die er derzeit im Ewin-Gefängnis in Teheran verbüsst. Aufgrund der erniedrigenden Behandlung in Haft hat er schon mehrfach einen trockenen Hungerstreik durchgeführt, was sich nicht förderlich für seinen Gesundheitszustand ausgewirkt hat. Zuletzt ging es ihm so schlecht, dass die Behörden ihn ins Krankenhaus verlegten. Er leidet u.a. auch an Bandscheibenbeschwerden. Nach der Behandlung im Krankenhaus durfte er seine Familie besuchen, bevor er am Montag, den 15.04.2013, wieder ins Gefängnis zurückmusste. Inzwischen ist die Gewerkschaftsbewegung so stark, dass auch seine Arbeitskollegen in Uniform erschienen und ihn bis vor das Ewin-Gefängnis begleiteten. Früher hätte sich das keiner getraut.


Die Arbeitskollegen begleiten Resa Schahabi bis zum Ewin-Gefängnis

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