Iran: Selbstverbrennung aus Protest gegen religiöse Unterdrückung

Am 27. Juli 2013 setzte sich der 22-jährige Mohammad Qanbari aus Qaswin vor dem iranischen Parlament in Teheran in Flammen. Er ist ein Anhänger der Religionsgemeinschaft der „Ahl-e Haqq“ und nun schon der dritte Anhänger dieser Glaubensrichtung, der sich aus Protest gegen die Unterdrückung seines Glaubens öffentlich verbrennt. Die Sicherheitsorgane lieferten den schwer Verletzten nicht in ein auf Brandwunden spezialisiertes Krankenhaus ein und unterbanden jegliche Besuche. Muhammad Qanbari starb noch am selben Tag im Krankenhaus an den Folgen seiner Brandwunden.

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