Iran: Polizei für moralische Sicherheit filmt Frauen

In der Islamischen Republik Iran ist die Verfolgung von „unislamisch“ gekleideten Frauen auch 34 Jahre nach der Revolution noch immer ein staatliches Thema. Es gibt sogar extra eine „Polizei für moralische Sicherheit“ (Polis-e Amniyat-e Achlaqi), was den Schluss zulässt, dass „schlecht verschleierte“ Frauen die staatliche Sicherheit bedrohen.

Die Polizei bestätigt: Die Mode wechselt mit den Jahreszeiten
Faktum ist, dass der Chef dieser Polizei, Oberst Mas‘ud Sahediyan, der iranischen Nachrichtenagentur Mehr ein Interview zum Thema gegeben hat. Darin gab er bekannt: „Die Polizei macht jeden Monat Filmaufnahmen von der Lage der Verschleierung der Einzelpersonen auf der Ebene der Großstädte, um die Lage der Verschleierung und die Veränderung derselben zu beobachten. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Lage der Verschleierung nicht verändert. Die Farbe und das Modell der Kleidung ändert sich nur mit den Jahreszeiten.“

Ein Hühnchen mit den Privatfirmen zu rupfen
Der Chef der Polizei für moralische Sicherheit betonte auch, dass Privatfirmen nicht das Recht hätten, ihren Angestellten zu zwingen, unschicklich Kleidung anzuziehen, und erklärte: „Im Falle einer Beschwerde oder der Vorlage von Berichten, dass Einzelpersonen gezwungen werden, unschickliche Kleidung oder unpassende Schminke zu benutzen, tritt die Polizei auf den Plan und redet mit den Verantwortlichen dieser Firmen ein Wörtchen.“

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