Bohrtürme aus China für den Iran

Amir Abbas Soltani, Mitglied des Energieausschusses des iranischen Parlaments, beklagte sich jüngst, dass der Iran in der Volksrepublik China Erdölbohrtürme für 170 Milliarden Tuman das Stück kaufe, während der Iran selbst Bohrtürme in besserer Qualität für 110 Milliarden Tuman das Stück herstellen könne. Noch im letzten Jahr sei ein Vertrag mit einheimischen Lieferanten über 14 Bohrtürme abgeschlossen worden, aber der sei wohl auf Eis gelegt. Der Grund sind laut den Worten des Abgeordneten die iranischen Vermittler, die sich bei diesem Geschäft eine goldene Nase verdienen. Amir Abbas Soltani spricht nur von den „Herren“, die davon profitieren, gemeint sind die Pasdaran, die sogenannten Revolutionswächter. Sämtliche Erdölfirmen im Iran sind nämlich in deren Hand.

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