Umweltschutzbewegung im Iran

Die iranische Umweltschutzbewegung hat seit dem Amtsantritt von Präsident Rouhani, also seit etwa einem halben Jahr 30.000 Unterschriften für eine Reihe von Forderungen an die Regierung gesammelt, die die Umweltpolitik betreffen.
Hier einige der Forderungen an die Regierung:

  • Schaffung eines Umweltministeriums mit einem/r Umweltminister/in
  • Im Iran gibt es heute 20.000 leere Dörfer, alles drängt sich in die Städte. Die Entwicklungspolitik sollte darauf abzielen, die Industrie außerhalb der
  • Großstädte anzusiedeln, damit auch in kleineren Orten Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.
  • Die Bevölkerung soll aufgeklärt werden, dass auch die Tiere ein Recht auf Leben haben und niemand einfach wilde Tiere töten soll.
  • Die Regierung soll kontrollieren, dass der Wald nicht als Viehwiede genutzt wird, weil dies den Wald zerstört.
  • Die Umwelterziehung der Bevölkerung soll schon in der Schule beginnen.
  • Von denjenigen, die in den Norden Irans ans Kaspische Meer mit dem Auto fahren (und dort die Umwelt vermüllen), soll eine Gebühr einkassiert werden, mit der die Arbeit des Umweltministeriums finanziert wird.

Die Forderungen wurden an Ma’sume Ebtekar, die Chefin der iranischen Umweltschutzbehörde, übergeben, die auch selbst ihre Unterschrift unter dieses Dokument gesetzt hat.

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