Teheran: Auch die Angehörigen der Gefangenen werden aktiv

Am Dienstag, den 22. April 2014, haben sich die Angehörigen der im Ewin-Gefängnis misshandelten Gefangenen vor der Obersten Justizbehörde (unter Sadeq Laridschani) des Irans in Teheran versammelt, um dort Anzeige zu erstatten. Ein Behördenvertreter bezeichnete die Proteste und Berichte über die Misshandlung als Unruhestiftung und drohte damit, dass die Unruhestifter mit Sanktionen zu rechnen hätten. Er versuchte die Protestierenden abzuwimmeln und an den Präsidenten weiterzuleiten, was ihm aber nicht gelang. Die Angehörigen unterzeichneten eine Anzeige, die in Kopie an mehrere Instanzen des Landes ging.

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