Iran: Afghanische Flüchtlinge als Kanonenfutter

Im Iran leben etwa zwei Millionen Flüchtlinge aus Afghanistan. Ihre Notlage machen sich auch die iranischen Revolutionswächter (Pasdaran) zunutze. Bekanntlich haben diese in Syrien Truppen stationiert, angeblich, um das Heiligtum von Seynab nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus zu schützen. Um die Zahl der Opfer unter den eigenen Leuten zu reduzieren, haben die Pasdaran laut einer Meldung des afghanischen Dienstes von Radio Liberty rund 400 afghanische Flüchtlinge angeworben, teils unter Drohungen, teils unter dem Versprechen einer entsprechenden Bezahlung, um in Syrien auf Seiten der Pasdaran mitzukämpfen. Von mehr als 200 dieser Afghanen weiß man heute nicht, ob sie noch am Leben sind.

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