Afghanistan: Demo gegen Hexenverbrennung

In Kabul wurde jüngst eine Afghanin bei lebendigem Leibe verbrannt, weil sie angeblich einen Koran angezündet haben soll. In Wirklichkeit hatte die Frau mit dem Vornamen Farchunde einen Konflikt mit einem Geistlichen, der gegen Farchunde aus Rache, dass sie ihn nicht als Autorität anerkannte, das Gerücht verbreitete, sie habe einen Koran angezündet. Darauf überfielen religiöse Eiferer die Frau und verbrannten sie.
Am Sonntag, den 29.03.2015, fand darauf eine Demonstration in Kabul statt, die nicht nur religiösen Aberglauben kritisierte, sondern auch eine Bestrafung der Täter und des aufhetzenden Geistlichen forderte. Auch die Absetzung des Obersten Polizeikommandanten wurde verlangt, da bei der Verbrennung der Frau anwesende Polizisten zugeschaut hätten, ohne einzugreifen.

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