Ahmad Sayed-Abadi: Nach der Haft in die Verbannung


aus dem Gefängnis in die Verbannung

Das zaristische Russland hatte die Praxis, unliebsame Personen im eigenen Land in die Verbannung zu schicken, groß genug ist Russland ja. Die islamischen Revolutionäre im Iran scheinen an dieser Praxis Gefallen zu finden, das jüngste Opfer dieser Methode ist der ehemalige Journalist Ahmad Sayed-Abadi, der direkt nach der gefälschten Wahl von Ahmadineschad verhaftet und dann zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt worden war.

Nach Verbüßung einer Haftstrafe von 6 Jahren, die aus politischen Gründen gegen ihn verhängt wurde, wurde er am 21. Mai 2015 direkt nach Gonabad (Region Chorassan) verbannt. Dort muss er sich täglich einmal morgens und einmal abends auf der Polizeiwache melden. Freiheit sieht anders aus.

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