Iran: Staat schützt den Vergewaltiger


Protestierende Menge vor dem Hotel in Mahabad

Wir hatten berichtet, dass in der kurdischen Ex-Hauptstadt Mahabad ein Zimmermädchen aus dem Fenster eines Hotels gesprungen war und dabei ums Leben kam, als ein Angehöriger der sogenannten Sicherheitskräfte sie dort vergewaltigen wollte – angeblich im Einverständnis mit dem Hotelbesitzer. Es kam darauf zu massiven Demonstrationen im iranischen Kurdistan. Die Demonstrierenden verlangten eine Bestrafung des Täters. Das iranische Innenministerium gab jetzt bekannt, dass die „Akte Mahabad“ geschlossen wird, das heißt der Täter geht straffrei ist. So ist das, wenn Täter und „Rechtsschutzorgane“ identisch sind.

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