Hilferuf aus dem Iran: Uns fehlen Mollas und Moscheen

General Seyyed Sia od-din Hasani, Berater des Oberbefehlshabers der Revolutionswächter (Pasdaran), hat anlässlich der Eröffnung einer Moschee im Dorf Ali-Abad bei Qom folgendes geäußert: „In der Islamischen Republik Iran gibt es zwei wesentliche Probleme. Eins ist der Mangel an Moscheen, und das andere ein Mangel an Geistlichen (Mollas).
Laut Angaben der iranischen Nachrichtenagentur ISNA soll der General erklärt haben: „Vor der Revolution waren wir mit den vorhandenen Moscheen und Geistlichen in der Lage, den Schah zu besiegen. In den acht Jahren der heiligen Verteidigung (ergänze: gegen den Angriff von Saddam Hussein) konnten wir mit den Angehörigen dieser Moscheen Saddam (Hussein) und seine Unterstützer schlagen.“ Und nun behauptet der General: „Seit der Revolution sind wenig Moscheen gebaut worden. Insgesamt haben wir in unserem geschätzten Heimatland Iran 70.000 Moscheen, von denen 60.000 den Schiiten und 10.000 den Sunniten gehören.“ (AdÜ: in Deutschland sind es ca. 45.000 katholische und evangelische Kirchen)
General Hasani meint weiter, dass nur 3.000 von den 60.000 Moscheen ihre Funktion voll erfüllen und das „heilige System der Islamischen Republik“ bestätigen.
Was der werte General zu erwähnen vergisst, ist die Tatsache, dass heute fast niemand mehr im Iran in die Moschee geht, und die Geistlichen hüten sich, in ihrer Kleidung auf die Straße und auf die Behörden zu gehen, denn da bekommen sie nichts Schmeichelhaftes zu hören, wenn sie erkannt werden.

Quelle:
http://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=95563

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