DDR-Sozialismus im Iran

Wer erinnert sich noch an die Marke Wartburg?
Das Auto wurde in einem „Volkseigenen Betrieb“ (VEB) hergestellt, und wer es kaufen wollte, musste sich in eine Liste eintragen und Jahre warten, bis er das Auto bekam. Ein vergleichbares System existiert noch heute im Iran. Die iranischen Kunden müssen sich in eine Liste eintragen, das Geld zahlen sie im voraus auf ein Konto und dann warten sie aufs Auto. Zuerst heißt es, das Auto kommt in zehn Tagen, dann wird es ein Monat, dann drei und mehr. Jetzt haben sich die Kunden zusammengeschlossen und fordern ihr Geld zurück. Sie sagen: Wir wollen kein Auto, gebt uns unser Geld zurück.
Im Iran gibt es derzeit zwei große Autohersteller: Iran Chod-rou und Saypa. Der Kundenboykott wird dazu führen, dass ihr Absatz sinken wird.
Klar ist, dass jemand in diesen Firmen mit dem vorbezahlten Geld der Kunden zwischenzeitlich Geschäfte macht. Denen ist offensichtlich der Gewinn aus solchen Geschäften wichtiger als die Zukunft der Firma.

Quellen:
Privatpersonen und
http://news.gooya.com/politics/archives/2015/09/202493.php

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