Iran: Arbeit für Männer, Arbeitsverbot für Frauen

Seyed Yussef Tabataba‘i, der Vertreter des Religiösen Führers Ajatollah Chamene‘i für die Provinz Isfahan und zugleich Freitagsprediger von Isfahan hat kürzlich erklärt, dass es falsch sei, den Frauen ein Recht auf Arbeit zu suggerieren. Es sei Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass die Männer Arbeit hätten, damit sie ihre Familie versorgen könnten und ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Ehefrau nachkommen könne. Den Frauen dagegen sollte man verbieten, in Behörden und auf den Märkten zu arbeiten. Der Freitagsprediger meinte auch, dass der Mann sich gedemüdigt fühle, wenn er sein Geld von der Frau erhalte, weil sie Arbeit habe und er nicht, während die Frau sich freue, wenn der Mann für ihren Unterhalt sorge.
Quelle:
http://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=98660

Nachtrag: Solche Denkweisen gibt es auch hierzulande. So habe ich mit einem älteren Herrn gesprochen, der fand, dass die Tatsache, dass Frauen arbeiten, der Grund sei, wieso es Arbeitslosigkeit unter den Männern gebe.

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