Wir sind iranische Flüchtlinge, keine Terroristen

Bericht von Iranerinnen und Iranern, die an der Grenze zwischen Griechenland und Makedonien an der Weiterreise gehindert werden.

Radio Farda hat gestern ein Interview mit IranerInnen gesendet, die sich derzeit auf der Flucht befinden und an der griechisch-makedonischen Grenze nicht mehr weiterkommen. Die IranerInnen berichten, dass die Grenze für sie seit 14 Tagen geschlossen ist und nur noch Afghanen, Syrer und Iraker nach Makedonien einreisen dürfen. Alle übrigen Flüchtlinge – darunter allein über tausend Iraner – müssen an der Grenze bei eiskaltem Wetter, schlechten hygienischen Bedingungen und kaum etwas zu essen ausharren. Es gibt kaum Unterkünfte; nur ein paar und viel zu wenige Zelte der UN sowie einige enge, instabile Kleinzelte, die kaum vor der Witterung schützen. Viele Menschen müssen daher unter freiem Himmel übernachten. Viele Flüchtlingen sind mittlerweile krank.

Die IranerInnen appellieren an Europa, ihnen die Weiterreise zu gestatten. Sie erinnern Europa daran, dass sie Flüchtlingen sind und keine Terroristen.

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