Iran: Wasser für den Urumije-See?


Der Urumije-See schrumpft noch

Laut einer Meldung der iranischen Nachrichtenagentur Mehr erklärte Parwis Araste, der Generaldirektor der Umweltschutzbehörde der iranischen Region West-Aserbaidschan am Sonntag, den 6. Dezember 2015, dass der austrocknende Urumije-See in seinem Südteil eine Wassermenge von 700 Kubikkilometer erhält. Zum Vergleich: Der Bodensee enthält 50 Kubikkilometer (50 Milliarden Kubikmeter) Wasser.
Woher diese immense Wassermenge kommen soll?
Nach Angaben von Parwis Araste zum einen von der Begradigung der Flussläufe des Sarine-Rud und des Simine-Rud kommen, die beide in den Urumije-See fließen, aber unterwegs schon viel Wasser verlieren (AdÜ: Und was bedeutet dies für die Gebiete, wo das Wasser bislang „verschwand“?), sowie vom Anzapfen des Kani-Sib-Staudamms (im Landkreis Piranschahr). Die Leitungen müssten in den nächsten vier Jahren gelegt werden, das ist also noch Zukunftsmusik. Regenfälle sollen ebenfalls etwas beitragen.
Fakt ist, dass der Urumije-See im südlichen Teil nach seinen Worten einen Wasserstand von 12-20 Zentimeter hat, das ist nicht mehr als in einem Planschbecken…

Quelle:
http://www.radiofarda.com/content/f16-iran-urmia-lake/27412122.html

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