Iranischer Präsident: 84% der Gewalt, des Terrors und Mordens in der islamischen Welt


Iranischer Präsident: 84% der Gewalt, des Terrors und Mordens weltweit findet in der islamischen Welt statt

Laut einer Meldung der iranischen Nachrichtenagentur IRNA hat Hassan Rouhani, der Präsident der Islamischen Republik Iran, am Sonntag, den 27.12.2015, auf der 29. Internationalen Konferenz der Islamischen Einheit erklärt, dass 84% der Gewalt, des Terrors und Mordens weltweit in der islamischen Welt, also Nordafrika, dem Nahen Osten und Westasien stattfindet. Er fragte weiter: „Wie kommt es, dass wir angesichts dieses Tötens und Blutvergießens geschwiegen haben?“ Und er stellte die Frage: „Ist es keine Schande für die Islamische Welt, dass Muslime, dass kleine Kinder, kaltes Wasser, Flüsse, Seen und das Meer queren, um in einem nicht islamischen Staat Zuflucht zu suchen?“
Zu den Wurzeln der Gewalt im Islam meinte er: „Einige Schulen, die unter dem Namen religiöser Schulen gegründet wurden, haben eine Lesart des Islams, des Koran-Textes und des Lebens des Propheten, die voll Gewalt ist.“
Neben der üblichen Aufforderung, den Hauptaggressor in der Region, als den er Israel bezeichnete, nicht zu vergessen, wandte er sich auch an die Teilnehmer der Konferenz mit dem Aufruf: „Ich fordere alle islamischen Staaten der Region und auch außerhalb der Region auf, auch die Staaten, die heute Bomben und Raketen auf ihre Nachbarn abschießen, davon abzulassen und den richtigen Weg einzuschlagen und uns um die Lage der Muslime zu kümmern.“
Er fuhr fort: „Ist es denn akzeptabel, dass wir das Geld für das Erdöl der Muslime an Amerika übergeben und Bomben und Raketen dafür kaufen, um dann das unglückliche Volk damit zu beschießen?“
Er fragte die Teilnehmer: „Für wieviel Geld habt ihr im jetzt vergangenen Jahr Bomben und Raketen in Amerika gekauft? Wenn ihr dieses Geld unter den Armen der muslimischen Welt verteilt hättet, müsste keiner mehr abends hungrig schlafen gehen. Und wenn Splittergruppen wie der Islamische Staat (ISIS) Soldaten anheuern können, dann ist die materielle und kulturelle Armut einer der Faktoren, der dazu beiträgt. Wir müssen die kulturelle und materielle Armut in der islamischen Gesellschaft beseitigen.“

Quelle:
http://www.radiofarda.com/content/f12-rohani-critical-of-violance-in-islamic-world/27451663.html

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