Iran: Umweltschutz heißt Schutz der Wasservorräte


Frau Ma’sume Ebtekar, Direktorin der iranischen Umweltschutzbehörde, spricht

Radio Farda berichtete am 10. Mai 2016 vom Besuch der Direktorin der iranischen Umweltschutzbehörde (Sazman-e Mohit-e Zist-e Iran), Frau Ma’sume Ebtekar in der Provinz Tschahar-Mahal und Bachtiyari (Chahar-Mahal und Bakhtiyari), die dort am Vortag einen Vortrag hielt.

Umweltschützer und Umweltschützerinnen aus der Region nutzten die Gelegenheit, um durch Hochhalten von Plakaten auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Sie protestierten gegen die Umleitung von Wasser von Behescht-Abad nach Kerman, Jasd und Isfahan und namentlich gegen die Tunnelbauten Sabs-Kuhe und Kuh-Rang, die Wasser in den Zentraliran ableiten und dadurch zu Wasserarmut im Einzugsbereich des Karun-Flusses führen. Im Falle von Kuh-Rang handelt es sich schon um den dritten Tunnel – zwei andere wurden schon früher fertiggestellt. Der Persische Wikipedia-Artikel zu den Tunnels von Kuhrang ignoriert Umweltthemen konsequent.


Die Trennung der Geschlechter gilt auch in der Umweltbewegung. Sonst wäre dies ein leichter Vorwand für die Machthaber, die Umweltbewegung zu verfolgen.

Quellen:
http://www.radiofarda.com/media/photogallery/f16--photogallery/27726209.html
(21. Ordibehescht 1395 / 10. Mai 2016: e°tera:ze ha:miya:ne mohite zist dar chaha:r-maha:l wa baxtiya:ri)
https://fa.wikipedia.org/wiki/%D8%AA%D9%88%D9%86%D9%84_%DA%A9%D9%88%D9%87%D8%B1%D9%86%DA%AF
tunel-e kuhrang (15.05.2016)

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